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Start-up Lufthansa-Beteiligung Cargo One sammelt Wachstumskapital ein

Die Gründer wollen eine weltweite Buchungsplattform für Luftfracht schaffen. Dafür haben sie nun trotz Krise 16 Millionen Euro eingesammelt.
27.07.2020 - 07:00 Uhr Kommentieren
Der Luftfrachtvermittler Cargo One will Frachtvereinbarungen, die bislang oft per Telefon oder E-Mail getroffen werden, durch eine Buchungsplattform ablösen. Quelle: AP
Entladung von Luftfracht

Der Luftfrachtvermittler Cargo One will Frachtvereinbarungen, die bislang oft per Telefon oder E-Mail getroffen werden, durch eine Buchungsplattform ablösen.

(Foto: AP)

Hamburg Ein weiteres Logistik-Start-up aus Berlin erhält frisches Geld: Der Luftfrachtvermittler Cargo One meldet eine Finanzierungsrunde von 16 Millionen Euro. Trotz der Branchenkrise beteiligt sich neben dem Hauptinvestor Index Ventures auch Lufthansa Cargo an der ersten Wachstumsrunde für das Start-up.

Hinter Cargo One stehen drei Gründer um Oliver Neumann, die zuvor das Fintech OptioPay aufgezogen haben. Als Business Angel mit dabei ist unter anderem der Gründer der Berliner Digitalspedition Sennder, David Nothacker. So wie dieser eine Digitalplattform für Straßenfracht schaffen will, soll Cargo One die Anlaufstelle für Luftfracht werden.

Beide Geschäftsmodelle haben eine ähnliche These: Sie wollen Frachtvereinbarungen, die bislang oft per Telefon oder E-Mail getroffen werden, durch eine Buchungsplattform ablösen. Während Sennder allerdings noch viel manuell bearbeitet, verspricht Neumann eine starke Automatisierung: Speditionen sollen auf seiner Plattform Frachtkapazitäten so leicht buchen können wie Privatleute ein Flugticket.

Mit dabei sind bereits zwölf Airlines – darunter Lufthansa, TAP und Etihad. „Damit haben wir unser Geschäftsmodell validiert“, sagt Neumann. „Jetzt ist Wachstum unser Hauptziel.“ Mit dem frisch eingesammelten Geld will er das Geschäft in Nordamerika und Ostasien ausbauen. Erste Kunden in Japan gibt es bereits. Das Team in Berlin, derzeit 36 Leute, will er verdreifachen.

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    Die Coronakrise hat für Neumann gemischte Auswirkungen: Einerseits ist auch die Luftfracht zeitweise deutlich eingebrochen. Andererseits sieht er bei den Speditionen ein deutlich gestiegenes Interesse an digitalen Lösungen, weil ihre Mitarbeiter vermehrt von zu Hause aus arbeiten.

    Bekannte Investoren an Bord

    „Gespräche mit Dutzenden Fluggesellschaften in Amerika und Asien zeigen den klaren Bedarf nach einer einfachen Buchungslösung für Luftfracht und erste Anzeichen für den weitreichenden Einfluss, den das auf die Luftfahrtbranche und Unternehmenskunden auf der ganzen Welt haben wird“, erklärte Martin Mignot, Partner bei Index Ventures. Der Risikokapitalgeber ist in San Francisco und London aktiv und will sein Deutschlandgeschäft ausbauen. Zu seinen Beteiligungen gehören Revolut, Dropbox und Slack.

    Lufthansa Cargo habe sich an der Runde beteiligt, um ihren Anteil auf dem bisherigen Niveau zu halten, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Damit bleibe die Fluglinie Minderheitsgesellschafter. „Die Buchungsplattform ist seit Sommer 2018 online und bietet Echtzeit-Spotpreis- und buchbare Kapazitätsinformationen mit sofortiger Bestätigung auf Basis der Datenintegration in die Systeme der Luftfrachtunternehmen. Cargo One hat inzwischen eine breite Markt- und Produktreife erreicht“, sagte der Lufthansa-Sprecher.

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