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Start-up mit neuer App Das Google der Berge

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Sport-Apps machen aus Gründern Millionäre

Ob das Konzept aufgeht? Sport-Apps gibt es wie Schnee in der Antarktis, und selbst für die Vermittlung von Bergführern finden sich einige Seiten im Internet. Die meisten allerdings beschränken sich auf einzelne Bergführer, auf bestimmte Täler oder Gemeinden.

Die Mehrzahl der  Sport-Apps ist zudem weniger dafür geschaffen, Lehrer zu finden. Vielmehr geht es darum, das persönliche Training zu optimieren, zu dokumentieren und sich mit anderen zu vernetzen. Oder es werden Tourenvorschläge gemacht und Karten zur Verfügung gestellt.

Viele Sport-Apps verschwinden in der Versenkung, noch ehe sie irgendjemand entdeckt hat. Andere hingegen machen ihre Gründer in wenigen Jahren reich. So wie Runtastic. Der Sportkonzern Adidas hat die Laufapp aus Österreich diesen Sommer für 220 Millionen Euro übernommen. Konkurrent Under Armour wiederum hat für mehrere Hundert Millionen Dollar die Sport-Apps Endomondo und MyFitnessPal geschluckt.

So weit ist Florian Birnkammer mit seinen beiden Mitstreitern noch lange nicht. Im Gegenteil, bislang haben sie lediglich Geld reingebuttert, sie finanzieren den Betrieb komplett aus der eigenen Tasche. Den Beweis müssen sie erst noch erbringen, dass sich genügend Interessierte finden und sich mit der Kontaktbörse fürs Gebirge Geld verdienen lässt. Gleichwohl sieht die Fachpresse das Vorhaben überaus wohlwollend, erste Tests fielen durchweg positiv aus.

Wenn sie aber die Fühler ins Ausland ausstrecken, dann wollen die Gründer auch Investoren an Bord nehmen. Denn so bald es geht soll es die App auch in den Niederlanden sowie in Skandinavien geben, und abseits von Südtirol auch im Rest von Italien. Die Software soll irgendwann separat an den Mann gebracht werden, damit andere Firmen das Programm für ihre eigenen Zwecke nutzen können.

Ob die App wirklich funktioniert, das probiert Birnkammer laufend selbst aus – indem er sich Touren ausdenkt und dafür Guides und Mitstreiter sucht.

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