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Start-up-Schmiede Rocket Internet bleibt profitabel

Die deutsche Start-up-Schmiede Rocket Internet dürfte das Jahr mit einem dreistelligen Millionengewinn abschließen. Für die Berliner ist das ein Erfolg.
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Die Start-up-Schmiede hat schon einige Unternehmen an die Börse gebracht. Quelle: Reuters
Rocket Internet

Die Start-up-Schmiede hat schon einige Unternehmen an die Börse gebracht.

(Foto: Reuters)

BerlinDie Berliner Start-up-Schmiede Rocket Internet schreibt auch nach neun Monaten schwarze Zahlen. Wie das Unternehmen am Freitag berichtete, summierte sich der Konzerngewinn bis Ende September auf 296 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte Rocket Internet früheren Angaben zufolge noch einen Verlust ausgewiesen.

Dabei profitiert Rocket Internet nach Einschätzung von Firmenchef Oliver Samwer immer noch von dem Börsengang. „Unter dem Strich sehe ich weiterhin Vorteile durch unsere Börsennotierung“, sagte er am Freitag zu Journalisten. Rocket Internet habe dadurch Zugriff auf verschiedene Kapitalquellen. Das Berliner Unternehmen, das inzwischen im MDAX notiert ist, versteht sich zum einen als eine Art Inkubator, der ganz jungen Startups mit Geld und Wissen unter die Arme greift und zum anderen als Investor in bereits größere Firmen.

Die wichtigsten Beteiligungen, zu denen etwa der Kochboxen-Versender HelloFresh gehört, konnten dagegen ihren Umsatz erneut erhöhen, arbeiten aber weiterhin nicht profitabel. Rocket Internet gründet und investiert in junge Firmen. Medienberichten zufolge erwägen die Berliner, die in der Global Fashion Group (GFG) zusammengefassten Unternehmen an die Börse zu bringen. Aus der Start-up-Schmiede geschah dies bereits mit Home24, Westwing, HelloFresh und Delivery Hero.

Die Aktienverkäufe brachten Rocket ein großes Kapitalpolster ein, dass sich zu Ende Oktober auf zwei Milliarden Euro summierte. Daran wird sich auch zunächst nichts ändern, denn Rocket mangelt es an geeigneten Unternehmen zum Investieren. „Alles hängt von den Gelegenheiten ab“, sagte Samwer. In der Zwischenzeit fließt Geld in ein Aktienrückkaufprogramm, um den Kurs aufzupäppeln. Bislang wurden 1,9 Millionen Papiere für insgesamt 46 Millionen Euro erworben.

Rocket war im Oktober 2014 zu einem Ausgabekurs von 42,50 Euro an die Börse gegangen, erreichte diesen Preis seit Juni 2015 aber nicht mehr. Am Freitagvormittag lag die Aktie kaum verändert bei 23,46 Euro.

Zu den größten noch nicht börsennotierten Beteiligungen von Rocket zählen der Online-Modehändler Global Fashion Group und die größte afrikanische Online-Plattform Jumia. Beide gelten als Börsenkandidaten. Rocket werde es den Unternehmen überlassen, über Neuigkeiten zu berichten, hielt sich Samwer zu möglichen anstehenden Aktienmarktdebüts bedeckt.

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  • dpa
  • rtr
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