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Stellenstreichungen geplant Europas Bahnindustrie fährt in die Krise

Die europäische Bahnindustrie sorgt sich zunehmend um ausbleibende Aufträge: Die Zeit der Großaufträge ist vorerst vorbei, das Branchenbarometer zeigt abwärts. In den Konzernen wird bereits überall kräftig optimiert.
10.09.2015 - 10:02 Uhr
Fertigung von Schienenfahrzeugen von Bombardier in Görlitz: Noch brummt das Geschäft der Zugbauer. Quelle: dpa
Bombardier

Fertigung von Schienenfahrzeugen von Bombardier in Görlitz: Noch brummt das Geschäft der Zugbauer.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die Bahnindustrie scheint voll in Fahrt. Marktführer Bombardier traut sich mit seiner Transportsparte an die Börse. Die amerikanische Wabtec bietet für den französischen Konkurrenten Faively 1,6 Milliarden Euro. Es soll ein neuer Megazulieferer mit vier Milliarden Euro Umsatz entstehen. Fusionitis auch hierzulande. Heinz Hermann Thiele, Eigentümer des weltgrößten Bremsenherstellers Knorr, treibt die Konsolidierung an – mit dem Kauf des Lok- und Gleisbauers Vossloh.

Zeichen der Zuversicht in einer Spezialbranche, die 50.000 Menschen zwischen Kiel und München beschäftigt. Deutschland gilt damit als ein Kernland der europäischen Eisenbahnindustrie.

Doch Branchenumfragen senden andere Signale. Der SCI Global Rail Index zeigt zum zweiten Mal in Folge abwärts. Grund: unbefriedigende Geschäftslage und eine „zunehmend kritische Beurteilung des Auftragsbestands“, heißt es in der Studie, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt. Allein in Deutschland brach 2014 der Bestelleingang für neue Züge und Bahntechnik um ein Drittel auf 9,5 Milliarden Euro ein.

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