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Stellungnahme zu Insiderermittlungen Mit welchen neuen Argumenten die Metro um ihre Unschuld kämpft

Den Verdacht auf Insidergeschäfte und Marktmanipulation weist die Metro in einer Stellungnahme an die Staatsanwaltschaft von sich.
12.02.2018 - 16:49 Uhr
Der Metro-Chefaufseher hat Ärger mit der Finanzaufsicht. Quelle: picture alliance/dpa
Jürgen Steinemann

Der Metro-Chefaufseher hat Ärger mit der Finanzaufsicht.

(Foto: picture alliance/dpa)

Düsseldorf Die Insiderermittlungen beim Handelskonzern Metro gehen in die entscheidende Phase. Das Unternehmen hat jetzt seine Stellungnahme bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf eingereicht. Das bestätigte die Metro auf Anfrage des Handelsblatts. Zu Inhalten des Schreibens wollte sie nichts sagen. Die Staatsanwaltschaft war für eine Stellungnahme am Montag nicht erreichbar.

In dem 30-seitigen Schreiben begründen die Juristen der Metro nach Informationen aus dem Umfeld der Ermittlungen, warum es aus ihrer Sicht im Vorfeld der Aufspaltung des Unternehmens weder Insiderhandel noch Marktmanipulation gegeben habe. Beides vermutete jedoch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) und hat deshalb das Unternehmen bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Am 3. November vergangenen Jahres durchsuchte ein 16-köpfiges Team aus Polizei, Staatsanwälten und Bafin-Mitarbeitern die Zentrale der Metro und stellte Dokumente und E-Mails sicher. Seitdem arbeiten Mitarbeiter der Schwerpunktabteilung für Wirtschaftsstrafsachen der Staatsanwaltschaft an der Auswertung der Unterlagen.

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