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Streik des Sicherheitspersonals Warnstreiks an Flughäfen erwartet

Das Sicherheitspersonal an den Flughäfen Hamburg und Stuttgart legt am Freitag zeitweise die Arbeit nieder. Passagiere müssen sich darauf einstellen, dass die Kontrollen in der Zeit des Streiks deutlich länger dauern.
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An den Kontrollstellen an den Flughäfen Stuttgart und Hamburg müssen Passagiere am Freitag mehr Zeit einplanen. Quelle: dpa

An den Kontrollstellen an den Flughäfen Stuttgart und Hamburg müssen Passagiere am Freitag mehr Zeit einplanen.

(Foto: dpa)

HamburgWegen Warnstreiks des Sicherheitspersonals müssen sich Passagiere an den Flughäfen in Hamburg und Stuttgart am Freitag auf Verzögerungen bei der Abfertigung einstellen. Wie die Flughafenbetreiber und die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag mitteilten, stoppen die Beschäftigten in Hamburg zwischen 11 Uhr und 16 Uhr sowie in Stuttgart zwischen 3 Uhr und 14 Uhr die Arbeit an Kontrollstellen für Passagiere und Fracht.

Der Flughafen Hamburg erklärte, Passagiere müssten damit rechnen, dass die Kontrollen in dieser Zeit wegen der dann fehlenden Kapazitäten deutlich länger dauerten. Fluglinien hätten mitgeteilt, nur leichte Verzögerungen in Kauf zu nehmen und nicht zu warten. Fluggäste sollten „möglichst viel Zeit“ einplanen.

In Hamburg und Baden-Württemberg werden derzeit Tarifverhandlungen im Wach- und Sicherheitsgewerbe geführt. Diese finden immer auf regionaler Basis statt. In den bisherigen Gesprächen gab es Verdi zufolge noch keine Annäherung.

In Hamburg boten die Arbeitgeber der Gewerkschaft zufolge bisher einen Einstiegslohn von 8,75 Euro und damit 25 Cent mehr als den seit 1. Januar geltenden Mindestlohn. Das sei für eine Großstadt wie Hamburg „untragbar“. Verdi fordert für das Sicherheitspersonal am Flughafen ein einheitliches Entgeltniveau von 15 Euro und außerdem ein neues Entgeltstufensystem.

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  • afp
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