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Streiks wegen Frührentenregelung Piloten kosten Lufthansa rund 200 Millionen Euro

Der Schaden, der der Lufthansa durch die Pilotenstreiks bislang entstanden ist, summiert sich bereits auf knapp 200 Millionen Euro. Doch nun gibt es Bewegung: Cockpit berät am Dienstag über einen Schlichtungs-Vorschlag.
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Streiken die Piloten, bleiben die Check-In-Schalter oft leer. Quelle: dpa

Streiken die Piloten, bleiben die Check-In-Schalter oft leer.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Belastungen für die Lufthansa durch die Piloten-Streiks werden immer größer. Mit den Arbeitsniederlegungen in der vergangenen Woche summiere sich der Schaden für die Airline möglicherweise bereits auf knapp 200 Millionen Euro, sagte Kay Kratky, Vorstand im Lufthansa-Passagiergeschäft, am Montagabend in Frankfurt.

Vor den jüngsten Streiks hatte die Lufthansa die Belastungen durch die Ausstände in diesem Jahr auf 160 Millionen Euro bis 170 Millionen Euro beziffert.

Viele Passagiere der Kranich-Fluglinie könnten die Gründe für die seit April laufenden Streikserie mit zehn Arbeitsniederlegungen nicht nachvollziehen, sagte Kratky. „Unsere Kunden reagieren mit Verärgerung, sogar mit großer Enttäuschung.“

Nach langem Stillstand könnte nun bald Bewegung in die Sache kommen: Die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit berät am Dienstag über eine von der Lufthansa vorgeschlagene Schlichtung. Die beiden Tarifparteien stehen sich im Tauziehen um die Frührentenregelung für Lufthansa-Piloten und um die Pläne für neue Billig-Airlines unversöhnlich gegenüber.

Passagiere reagieren genervt auf Lufthansa-Streik

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  • rtr
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