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Streit um Tarifbindung Amazon-Streiks auf fünften Standort ausgeweitet

Auch im nordrhein-westfälischen Werne treten Mitarbeiter von Amazon am Mittwoch in den Ausstand – damit werden derzeit fünf Versandzentren des Online-Versandhändlers in Deutschland bestreikt.
24.09.2014 - 09:18 Uhr Kommentieren
Transparente mit der Aufschrift „Gute Arbeit, gutes Geld = gute Tarifverträge“ sind vor dem Handelszentrum des Versandhändlers Amazon in Graben (Bayern) befestigt. Quelle: dpa

Transparente mit der Aufschrift „Gute Arbeit, gutes Geld = gute Tarifverträge“ sind vor dem Handelszentrum des Versandhändlers Amazon in Graben (Bayern) befestigt.

(Foto: dpa)

Berlin Die seit Montag laufenden Streiks beim Online-Versandhändler Amazon weiten sich aus. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte, traten am Mittwochmorgen erstmals auch die Beschäftigten am Standort Werne in Nordrhein-Westfalen in den Ausstand. Damit werden derzeit fünf Versandzentren von Amazon in Deutschland bestreikt. Im hessischen Bad Hersfeld, in Leipzig, im bayrischen Graben und in Rheinberg in Nordrhein-Westfalen streiken die Mitarbeiter seit Montagfrüh. Die Arbeitsniederlegungen sollen bis zum Ende der Spätschicht am Mittwoch andauern.

„Der Druck auf Amazon nimmt zu“, erklärte Verdi-Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger. Immer mehr Beschäftigte forderten, dass der Online-Händler seine „Blockadehaltung“ aufgebe. Die Beschäftigten hätten ein „Recht auf einen Tarifvertrag“, der ihnen „existenzsichernde Einkommen“ garantiere.

Hintergrund der Streiks ist ein seit Monaten anhaltender Streit um eine Tarifbindung der Amazon-Mitarbeiter. Verdi will für die Beschäftigten in den Zentren Tarifverträge nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels durchsetzen. Amazon vertritt den Standpunkt, dass diese in der Logistikbranche arbeiten. Aufgrund der festgefahrenen Auseinandersetzung legten die Beschäftigten bereits mehrfach ihre Arbeit nieder, auch in der Weihnachtszeit 2013.

Amazon hat in Deutschland neun Logistikzentren an acht Standorten. Dort werden Warensendungen zusammengestellt und an Kunden verschickt. Der Konzern beschäftigt nach eigenen Angaben über 9000 festangestellte Mitarbeiter. Laut Verdi kommt es an einzelnen Standorten regelmäßig zu Protesten gegen „Arbeitshetze“, unzureichende Pausenregelungen oder die hohe Anzahl an Befristungen.

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