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Strikte Kostenkontrolle Carrefour-Gewinn steigt kräftig

Strikte Kostenkontrolle und geringere finanzielle Belastungen haben dem französischen Warenhaus-Konzern Carrefour im vergangenen Jahr zu einer deutlichen Steigerung des Nettogewinns verholfen.

HB PARIS. Wie der nach Wal-Mart weltweit zweitgrößte Einzelhändler am Donnerstag mitteilte, konnten Schwächen im Supermarkt-Bereich durch geringere Finanzkosten ausgeglichen werden.

Den Angaben zufolge stieg der Netto-Gewinn vor Sonderposten auf 1,62 Mrd. € nach 1,389 Mrd. € im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg auf 3,251 Mrd. € nach 3,024 Mrd. €. Analysten hatten mit einem Gewinn vor Sonderposten von 1,58 Mrd. € gerechnet.

Das Frankreich-Geschäft blieb jedoch hinter den übrigen Märkten zurück. Das operative Ergebnis stieg dort nur um 3,9 % auf 2,14 Mrd. Euro, was Carrefour mit der schwachen Nachfrage und dem scharfen Wettbewerb erklärte. Die Steigerung des Umsatzes in Frankreich gehöre daher zu den wichtigsten Zielen des laufenden Jahres.

Für das laufende Jahr sagte das Unternehmen bei kostanten Wechselkursen ein Umsatzwachstum von sechs Prozent voraus. Die Zahl der Filialen soll um etwa 900 steigen. Derzeit betreibt Carrefour mit 420 000 Mitarbeitern mehr als 10 000 Geschäfte in 29 Staaten auf 3 Kontinenten.

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