Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Studie Supermärkte hängen Discounter beim Umsatz ab

Supermarktketten gewinnen beim Umsatz fast dreimal so viel hinzu wie Discounter. Das liegt nicht nur an den gestiegenen Reallöhnen, sondern auch am veränderten Kaufverhalten.
04.02.2020 - 06:52 Uhr 1 Kommentar
Supermärkte hängen die Discounter beim Umsatz ab Quelle: dpa
Einkauf im Supermarkt

Konsumenten legen im Vergleich zu 2010 mehr Wert auf Qualität.

(Foto: dpa)

Nürnberg Die großen Supermarktketten haben im vergangenen Jahr beim Umsatz stärker zugelegt als die Discounter. Nach einer aktuellen Marktstudie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) steigerten Edeka, Rewe und Co ihre Umsätze 2019 um rund 3 Prozent. Die Discounter wie Aldi und Lidl schafften dagegen laut GfK insgesamt nur ein Plus von 0,9 Prozent.

Der Verbraucher verlange inzwischen „neben akzeptablen Preisen auch eine angenehme Einkaufsatmosphäre und ein attraktives Angebot an ökologisch nachhaltigen Produkten“, erklärten die Marktforscher den Trend. Dieses schwierige Spagat gelinge den Supermärkte derzeit besser als den Discountern.

Die Konsumenten kauften laut GfK insgesamt weniger Konsumgüter, griffen aber öfter zu höherwertigen Produkten. Der gesamte Umsatzzuwachs im Lebensmittelhandel 2019 gehe auf diese Entwicklung zurück. Hintergrund seien wohl die wachsenden Reallöhne in Deutschland.

Gaben 2009 auf die Frage nach ihrer eigenen finanziellen Situation lediglich 27 Prozent der Haushalte an, sie könnten sich „fast alles leisten“, so sind es inzwischen schon 42 Prozent. Zugleich sank die Zahl der Haushalte, die sich nach eigener Einschätzung „fast nichts mehr leisten“ können, von 26 auf 17 Prozent.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Die Folge: 55 Prozent der Verbraucher achten laut GfK beim Einkauf derzeit vor allem auf die Qualität, nur 45 Prozent schauen vor allem nach dem Preis. Vor zehn Jahren war das Verhältnis noch umgekehrt: Der Preis war den meisten wichtiger als die Qualität. Vor allem den jüngeren Verbrauchern seien Frische, Regionalität, handwerkliche Herstellung und die Unterstützung kleinerer Produzenten ein Anliegen, berichteten die Marktforscher.

    Noch stärker als die Supermärkte wuchsen allerdings 2019 die Drogeriemärkte, die sogar ein Umsatzplus von 4,6 Prozent schafften. Dies sei auch darauf zurückführen, dass sie ihren Preiskrieg beigelegt hätten, stellte die GfK fest.

    Mehr: Die Gründer der Aldi-Dynastie setzten neue Maßstäbe in der Branche. Das Handelsblatt hat sie jetzt posthum in die Hall of Fame der Familienunternehmer aufgenommen.

    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Studie - Supermärkte hängen Discounter beim Umsatz ab
    1 Kommentar zu "Studie: Supermärkte hängen Discounter beim Umsatz ab"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wenn Aldi/Lidl immer mehr minderwertige Markenprodukte zu teuren Preisen anbieten, dürfen sie sich nicht wundern, wenn die Leute nicht mehr kommen, sondern dasselbe gleich bei Edeka/Rewe kaufen, für 5ct Ersparnis lohnt ein weiter Weg nicht. Aldi zeichnete sich durch qualitativ gute Eigenmarken zu geringen Preisen aus, das ist inzwischen mit den Albrecht-Brüdern gestorben.
      Gute Qualität bekommen wir von deutschen Bauern sowieso nicht, weil man schneller sein will als die Vögel erntet man allergieauslösendes Obst daß so unreif ist daß es nichtmal die es Tiere anpicken, und das Fleisch stammt aus Qualtierhaltung bei dem Tiere nie das Sonnenlicht sehen, sich nicht bewegen können, und verfetteter Fisch kommt aus antibiotikaverseuchter Aquakultur. Die Qualität unseres Essens ist so mies wie nie zuvor, Bio-Fleisch unerschwinglich und Bio-Obst/Gemüse genau so unreif wie konventionell. Dafür kostet Brot, daß man für 20ct selber backen kann, jenseits der 2 EUR pro Laib, Wucherrpreise trotz Teigling-Industrieproduktion.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%