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Süßwarenhersteller Gewinn von Milka-Hersteller Mondelez bricht ein

Der Umsatz des Süßwarenherstellers ist im vierten Quartal um zwei Prozent gesunken, der Gewinn sogar um rund ein Drittel. Die Mondelez-Aktionäre zeigten sich unzufrieden mit dem Ergebnis.
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Milka-Hersteller Mondelez International hat 2012 weniger Umsatz und weniger Gewinn mit seinen Süßwaren gemacht. Quelle: dpa

Milka-Hersteller Mondelez International hat 2012 weniger Umsatz und weniger Gewinn mit seinen Süßwaren gemacht.

(Foto: dpa)

Deerfield Die Geschäfte der Kraft-Nachfolgefirma Mondelez International laufen nicht rund. Der Umsatz des Milka- und Philadelphia-Herstellers schrumpfte im Schlussquartal um zwei Prozent auf 9,5 Milliarden Dollar (7,1 Mrd Euro). Der Gewinn fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 36 Prozent auf unterm Strich 534 Millionen Dollar.

„Das war ein Jahr des Wandels für unser Unternehmen“, sagte Konzernchefin Irene Rosenfeld am Mittwoch (Ortszeit). Der Lebensmittel-Multi hatte sich Anfang Oktober aufgespalten. In Mondelez war das Snack- und Süßwarengeschäft der alten Kraft Foods aufgegangen. Zudem ist hier das Lebensmittel-Geschäft außerhalb Nordamerikas angesiedelt. Innerhalb Nordamerikas kommen Wurstwaren oder Kaffee nun von der neu formierten Kraft Foods Group.

Die Anleger waren unzufrieden mit dem Abschneiden. Sie hätten sich einen höheren Gewinn gewünscht. Nachbörslich fiel die Aktie um annähernd vier Prozent.

Auf den zweiten Blick sahen die Geschäftszahlen allerdings weniger trübe aus: Ein Teil der Einbußen kam durch Wechselkurseffekte zustande. Organisch - also unter Ausblendung solcher Effekte - stieg der Umsatz dagegen unter anderem dank höherer Preise um knapp 4 Prozent. Für das laufende Jahr sagt Mondelez ein organisches Wachstum von etwa 5 Prozent voraus.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Süßwarenhersteller: Gewinn von Milka-Hersteller Mondelez bricht ein"

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  • Wundert mich nicht. Die Schokolade schmeckt nicht besonders (zu dolle bei den Zutaten gespart??) und dieser nette Versuch, über verkleinerte Philadelphia-Verpackungen (jetzt nur noch 175 g statt vorher 200 g) Preiserhöhungen durchzudrücken durchschaut ja mittlerweile auch jeder und kann sich entsprechend umorientieren.

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