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Supermarktkette Metro und SCP Group schließen Kaufvertrag über Real ab

Die Verhandlungen über den Verkauf der Real-Supermarktkette sind beendet. Die Metro hat sich mit der SCP Group auf einen Kaufvertrag verständigt.
18.02.2020 - 21:54 Uhr Kommentieren
Der Kaufvertrag mit der SCP Group ist abgeschlossen. Quelle: dpa
Supermarktkette Real

Der Kaufvertrag mit der SCP Group ist abgeschlossen.

(Foto: dpa)

New York Der Verkauf der Real-Supermarktketten ist nach langem Tauziehen offiziell. Die Metro hat einen Kaufvertrag mit der SCP Group abgeschlossen, wie der Konzern an diesem Dienstagabend mitteilte. Die Verträge seien notariell besiegelt worden.

„Die Vertragsbedingungen entsprechen in Gänze den am 11. Februar 2020 kommunizierten Parametern“, heißt es in der ad-hoc-Mitteilung. Die SCP Group übernimmt demnach wie geplant die Kette mit ihren rund 34.000 Beschäftigten und etwa 270 Märkten.

Metro sollen aus der Transaktion nach eigenen Angaben netto 300 Millionen Euro zufließen. Weitere Nettomittelzuflüsse über 1,5 Milliarden Euro sollen dem Konzern zudem nach sämtlichen Transaktionskosten aus dem Verkauf von Real und der Veräußerung eines Mehrheitsanteils am chinesischen Geschäft zugute kommen.

Überkapazitäten bei Metros Servicegesellschaften würden „durch proaktive Effizienzmaßnahmen adressiert“. Das werde zu nachhaltigen Einsparungen führen. Das Unternehmen schätzt, dass dadurch in den Geschäftsjahren 2019/20 bis 2021/22 Einmalkosten von etwa 200 Millionen Euro entstehen werden.

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    Der Vertragsschluss stehe unter dem Vorbehalt der finalen Zustimmung des Board of Directors der börsennotierten Sistema PJSFC. Auch müssten die zuständigen Kartell- und Aufsichtsbehörden noch ihr Okay geben.

    Seit ziemlich genau eineinhalb Jahren versucht Metro schon, sich von der Einzelhandelskette zu trennen. Metro-Chef Olaf Koch versprach immer neue Deadlines für den Verkauf und riss diese dann wieder. Zuletzt hieß es, ein Deal würde bis Ende Januar stehen, dann bis zur Hauptversammlung. Dort wurden jedoch auch kein Ergebnis vorgelegt, was Mitarbeiter und auch Aktionäre frustrierte.

    Nach dem Verkauf soll die Supermarktkette mit aktuell rund 34.000 Beschäftigen zerschlagen werden. Zwar wollen die Käufer einen Kern von 50 Real-Märkten für mindestens 24 Monate weiter betreiben. Der größte Teil der Filialen soll jedoch an andere Händler wie Edeka oder Kaufland gehen. Rund 30 Filialen sollen geschlossen werden.

    Mehr: Lesen Sie hier mehr über die im Februar kommunizierten Bedingungen.

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