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Supermarktkette X+Bricks will offenbar „deutlich nachgebessertes Angebot“ für Real abgeben

Im Rennen um die Supermarktkette hat sich der Investor laut Metro zurückgemeldet: X+Bricks soll gegenüber dem Handelskonzern eine neue Offerte signalisiert haben.
21.11.2019 Update: 21.11.2019 - 15:02 Uhr Kommentieren
Metro will sich von der Supermarktkette trennen. Quelle: dpa
Real-Markt

Metro will sich von der Supermarktkette trennen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Im Rennen um die Supermarktkette Real könnte es eine Wende geben: Der Investor X+Bricks, den der Real-Mutterkonzern Metro lange ignoriert hatte, habe sich erneut bei dem Düsseldorfer Handelsriesen gemeldet und „signalisiert, mit einem deutlich nachgebesserten Angebot auf unsere Anforderungen einzugehen“, sagte eine Metro-Sprecherin am Donnerstag.

Die Verhandlungen mit dem bisherigen Favoriten, einem Konsortium um den Immobilien-Investor Redos, würden aber „mit Hochdruck fortgeführt, um diese möglichst in den kommenden Wochen abzuschließen“. Metro sei zuversichtlich, „zeitnah zu einer Entscheidung zu kommen“.

Metro-Chef Olaf Koch hatte Real vor einem Jahr ins Schaufenster gestellt. Die Kette mit ihren rund 34.000 Beschäftigten passt nicht zu seiner Strategie, den Düsseldorfer Konzern auf das Geschäft rund um den Großhandel zu konzentrieren.

Doch die Verhandlungen mit Redos ziehen sich bereits seit Monaten hin. Redos will Insidern zufolge mehr als 50 der über 270 Real-Märkte weiter betreiben, die Marke soll erhalten bleiben. Die übrigen Standorte sollen an Konkurrenten gehen.

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    Der geplante Verkauf an andere Händler muss aber ebenfalls vom Kartellamt gebilligt werden. Aktuell prüft die Bonner Wettbewerbsbehörde eine Übernahme von 87 Real-Standorten durch den Konkurrenten Edeka. Diese Untersuchung könnte sich Insidern zufolge noch bis ins kommende Jahr ziehen.

    X+Bricks hatte zusammen mit der SCP Group zuletzt im Juli die Real-Offerte aufpoliert. Sie hatten damals erklärt, das Angebot für das operative Geschäft und die Immobilien von Real biete der Metro einen Gesamt-Mittelzufluss von „deutlich über 0,5 Milliarden Euro“. Der Einzelhändler Kaufland unterstütze als exklusiver strategischer Partner das Angebot.

    Metro hatte aber die Gespräche mit Redos fortgesetzt. Dieses Konsortium habe das wirtschaftlich attraktivste Angebot vorgelegt, hieß es damals in Düsseldorf zur Begründung.

    Mehr: Die Aufteilung der Handelskette verzögert sich, jetzt verliert auch die Real-Führung die Geduld. Es tauchen sogar Zweifel auf, ob der potenzielle Investor langfristig dabei bleiben will.

    • rtr
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