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Sylvia De la Cruz UFO-Chefin droht möglicherweise die Abwahl

Die Tage an der Spitze der Flugbegleiter-Organisation UFO dürften für die 41-Jährige gezählt sein. Gegen De la Cruz liegen Abwahlanträge vor.
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Die Vorsitzende der Gewerkschaft sieht sich als Opfer einer Kampagne. Quelle: dpa, UFO Montage
Sylvia De la Cruz

Die Vorsitzende der Gewerkschaft sieht sich als Opfer einer Kampagne.

(Foto: dpa, UFO Montage)

Berlin Einer Gewerkschafterin kann kaum Schlimmeres passieren, als vom Arbeitgeber nicht ernst genommen zu werden. So ergeht es derzeit Sylvia De la Cruz, der Chefin der Flugbegleiterorganisation UFO.

Die Lufthansa zweifelt, dass der Vorstand der Gewerkschaft, die zuletzt vor allem durch Personalquerelen und interne Machtkämpfe Schlagzeilen gemacht hatte, rechtmäßig zustande gekommen ist.

Dass UFO am Wochenende die Lufthansa-Töchter bestreikt hat, ist daher als Lebenszeichen der Gewerkschafterin zu werten. Die 41-Jährige, die ihre Laufbahn 1999 bei Condor begann und 2012 in den UFO-Vorstand einzog, ist entschlossen, weiter die Kampfbereitschaft der UFO zu zeigen.

Unter dem Ende Mai nach Untreuevorwürfen zurückgetretenen Chef Nicoley Baublies habe die Gewerkschaft sehr erfolgreiche Tarifpolitik gemacht, sagt De la Cruz, eine enge Vertraute von Baublies.

Wenn die Lufthansa Zweifel an der Rechtmäßigkeit des UFO-Vorstands äußere, sei das ein Versuch, einen unbequemen Verhandlungspartner loszuwerden und lieber Verträge mit der „handzahmen“ Konkurrentin Verdi zu schließen.

Mitte Februar 2020 soll ein neuer Vorstand gewählt werden. Ob sie wieder antritt, will De la Cruz derweil noch nicht sagen. Wenn sie überhaupt so lange durchhält. Für die Mitgliederversammlung am 1. November liegen Abwahlanträge gegen den Vorstand vor.

Mehr: Lufthansa prüft nach Streik rechtliche Schritte gegen UFO – Die Airline hält den Ausstand vom Sonntag für rechtswidrig. Die Gewerkschaft UFO kündigt an, in dieser Woche nicht mehr zu streiken.

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