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Symrise-Zukauf Dufthersteller hatte bei Pinova den richtigen Riecher

Acht Prozent Steigerung: Dank des Zukaufs des US-Chemiekonzerns Pinova kann der Duft- und Aromenhersteller Symrise seinen Erlös verbessern. Das honorieren auch die Anleger.
11.08.2016 - 15:40 Uhr
Der Konzern hat seine Ziele fürs Gesamtjahr erhöht. Quelle: dpa
Symrise AG

Der Konzern hat seine Ziele fürs Gesamtjahr erhöht.

(Foto: dpa)

Berlin Der Zukauf des US-Chemieunternehmens Pinova hat den Umsatz des Duft- und Aromenherstellers Symrise angekurbelt. Die Erlöse kletterten von Januar bis Juni um zehn Prozent auf etwa 1,46 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte dank einer besseren Auslastung und Einsparungen um acht Prozent auf rund 323 Millionen Euro zu. Symrise, das mehr als 30.000 verschiedene Produkte im Sortiment hat, erhöhte seine Ziele fürs Gesamtjahr. Es werde nun eine operative Umsatzrendite von mehr als 20 Prozent angestrebt, kündigte Firmenchef Heinz-Jürgen Bertram an. Bisher hatten die Niedersachsen rund 20 Prozent angepeilt. Am Aktienmarkt kam die leichte Anhebung gut an: Die Titel des MDax -Konzerns legten um fast fünf Prozent zu.

Symrise stellt Aromen für Lebensmittel und Getränke her sowie Duftkompositionen, kosmetische Inhaltstoffe und Mint-Aromen, die in Parfüms, Körperpflege- und Kosmetikprodukten oder Waschmitteln eingesetzt werden. Laut Bertram haben die politischen Unsicherheiten in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen, was sich auch auf die Konjunktur auswirken wird. Trotzdem wolle Symrise, das in 135 Ländern aktiv ist, weiter stärker als die Konkurrenz wachsen. Größere Zukäufe seien nach der 400 Millionen Dollar schweren Pinova-Übernahme derzeit nicht geplant. Die Konsolidierung der Finanzen stehe im Vordergrund, sagte Bertram.

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    Platz 41 – Henkel
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    Die Unternehmensberatung OC&C Strategy Consultants hat erneut die größten Konsumgüterhersteller der Welt ermittelt. Als einziges deutsches Unternehmen unter den Top 50 bleibt der Persil-Hersteller Henkel wie im Vorjahr auf dem 41. Rang – mit einem Umsatz von fast 10 Milliarden US-Dollar.

    Quelle: OC&C

    (Foto: dpa)
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    L’Oréal ist der weltgrößte Kosmetikkonzern. Die Franzosen überzeugen mit zahlreichen starken Marken.

    (Foto: Reuters)
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    Mondelez ist eine Abspaltung von Kraft Foods. Er bündelt das weltweite Snackgeschäft, außerdem die Kaffee-Aktivitäten. Das macht den Konzern zum Konkurrenten von Nestlé. Allerdings werden die Kaffeemarken rund um Jacobs unter der Führung der deutschen Industriellen-Familie Reimann mit dem niederländischen Konzern DE Master Blenders verbunden.

    (Foto: ap)
    Platz 8 – Tyson Foods
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    Tyson Foods ist in den USA bekannt. Der Konzern gehört zu den weltgrößten Fleischverarbeitern. 2015 machte Tyson einen Umsatz von 41,4 Milliarden Dollar.

    (Foto: Reuters)
    Platz 7 – AB Inbev
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    Der Bierbrauer AB Inbev ist durch viele Übernahmen zum Weltspieler geworden. Er treibt die Konsolidierung der Branche voran – und fusioniert derzeit mit dem größten Rivalen SAB Miller. In Deutschland ist er mit Marken wie Beck’s, Corona und Lübzer vertreten.

    (Foto: Reuters)
    Platz 6 – Coca Cola
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    Coca-Cola liegt deutlich hinter Pepsi. Denn anders als der Rivale hat der Konzern aus Atlanta kein großes Snackgeschäft. Dafür hat er zuletzt bei Verbrauchern Sympathien mit seiner Kampagne, Namen auf Dosen und Flaschen zu schreiben, gewonnen – und mit Innovationen wie Kokoswasser und Coke Life mit Stevia.

    (Foto: dapd)
    Platz 5 – JBS
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    JBS ist eher unbekannt in Europa. Dabei gehört der brasilianische Fleischproduzent zu den ganz großen Konzernen der Konsumgüterbranche mit 47,9 Milliarden Dollar Umsatz.

    (Foto: dpa)
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