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Tabakindustrie Marlboro-Hersteller ist angeblich an E-Zigaretten-Firma Juul interessiert

Das Geschäft mit klassischem Tabak stagniert bei Altria. Nun könnte der Marlboro-Hersteller in den boomenden Markt für E-Zigaretten einsteigen.
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Altria: Marlboro-Hersteller angeblich an Juul interessiert Quelle: ddp
Klassische Zigaretten

Marlboro-Hersteller Altria will angeblich mit dem Einstieg beim Start-up Juul die Wende schaffen.

(Foto: ddp)

New YorkDer Marlboro-Hersteller Altria erwägt einem US-Zeitungsbericht zufolge einen Einstieg bei der umstrittenen E-Zigaretten-Firma Juul. Die Unternehmen seien in Gesprächen über eine Beteiligung, auch wenn kein unmittelbarer Abschluss bevorstehe, schrieb das „Wall Street Journal“ am Mittwoch unter Berufung auf Insider. Altria und Juul äußerten sich zunächst nicht.

Sollte es zu einem Deal kommen, hätte dieser wohl große Dimensionen: Das mit über 1000 Mitarbeitern in San Francisco ansässige Start-up Juul Labs wurde bei seiner jüngsten Finanzierungsrunde mit 16 Milliarden Dollar (14 Milliarden Euro) bewertet. Altria könnte über Juul eine boomende neue Marktnische erschließen. Das Hauptgeschäft schrumpft, da weniger klassische Zigaretten geraucht werden.

Juul verzeichnet rasantes Wachstum mit neuartigen E-Zigaretten, die an USB-Sticks erinnern und über die aromatisierter, nikotinhaltiger Dampf eingeatmet werden kann. Die Firma vermarktet die Produkte als gesündere Alternative zu herkömmlichen Zigaretten, die Rauchern beim Entzug helfen soll. Doch die Geräte haben in den USA einen Hype bei Jugendlichen. Sie sind deshalb umstritten und im Visier der Aufseher.

  • dpa
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