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Tarifkonflikt Bodenpersonal am Hamburger Flughafen streikt am Donnerstag

Die Gewerkschaft Verdi ruft das Bodenpersonal am Flughafen der Hansestadt am Donnerstag zum Warnstreik auf – mitten in den Hamburger Schulferien.
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Passagiere sollten ausreichend Zeit einplanen und möglichst nur mit Handgepäck reisen. Quelle: dpa
Flughafen Hamburg

Passagiere sollten ausreichend Zeit einplanen und möglichst nur mit Handgepäck reisen.

(Foto: dpa)

HamburgFluggäste am Airport Hamburg müssen sich an diesem Donnerstag auf erhebliche Einschränkungen des Flugbetriebs einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat das Bodenpersonal von 12.30 Uhr an bis Betriebsschluss um Mitternacht zu einem Warnstreik aufgerufen, um den Druck im laufenden Tarifkonflikt zu erhöhen. Nach Angaben des Flughafens sind in dieser Zeit bislang 251 Flüge – 114 Abflüge und 137 Ankünfte – geplant. Fielen sie alle aus, wären davon fast 30.000 Passagiere betroffen, sagte eine Sprecherin am Mittwoch.

Zum Warnstreik aufgerufen sind unter anderem die Beschäftigten der Gepäck- und Flugzeugabfertigung. Passagiere sollten deshalb ausreichend Zeit einplanen und möglichst nur mit Handgepäck reisen, riet die Sprecherin. „Den erneuten Streik in den Hamburger Schulferien halten wir für verantwortungslos und ungerecht, da er vor allem die jetzt reisenden Familien trifft.“

Arbeitgeber und Gewerkschaften wollen nach fünf ergebnislosen Tarifrunden und einem Sondergespräch am 20. März wieder verhandeln. Die Tarife werden in Hamburg für fast 1000 Beschäftigte in der Gepäckabfertigung, der Flugzeugreinigung und im Bustransfer vereinbart. Die Dienste sind in der HAM Ground Handling gebündelt.

Die Arbeitnehmervertreter forderten zuletzt eine Tariferhöhung von acht bis zwölf Prozent bei einer Laufzeit von 20 Monaten sowie angemessenere Zeit- und Schichtzuschläge. Die Arbeitgeberseite hat nach eigenen Angaben eine Lohnerhöhung von 7,0 Prozent angeboten, bei 24 Monaten Laufzeit.

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  • dpa
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