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Tarifkonflikt Coca-Cola muss in Deutschland mit Warnstreiks rechnen

An knapp 50 Coca-Cola-Standorten wollen die Beschäftigten am Montag streiken. Die Gewerkschaft NGG und der US-Getränkehersteller sind sich uneins über die Höhe der Lohnerhöhungen und der Arbeitszeit.
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Ein Mitarbeiter an dem Coca-Cola-Standort Winona in Minnesota, USA. In Deutschland werden die Mitarbeiter des US-Konzerns am Montag für mehrere Stunden ihre Arbeit niederlegen. Quelle: dapd

Ein Mitarbeiter an dem Coca-Cola-Standort Winona in Minnesota, USA. In Deutschland werden die Mitarbeiter des US-Konzerns am Montag für mehrere Stunden ihre Arbeit niederlegen.

(Foto: dapd)

Berlin Bei Coca-Cola in Deutschland sind von kommendem Montag an Warnstreiks geplant. An nahezu 50 Standorten würden die Beschäftigten an verschiedenen Tagen jeweils für mehrere Stunden die Arbeit niederlegen, kündigte die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) am Freitag in Berlin an. Sie will damit den Druck vor der nächsten Tarifrunde am 30. Januar erhöhen.

Beide Seiten streiten über eine Lohnerhöhung, die Arbeitszeit sowie den möglichen Abbau von Arbeitsplätzen in dem Unternehmen mit 10 600 Beschäftigten in Deutschland. Die NGG fordert sechs Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Coca-Cola hat eine zweistufige Einkommenserhöhung angeboten mit 2,5 Prozent im ersten Jahr und 2,0 Prozent im zweiten Jahr. Die Offerte enthalte auch höhere Beiträge in die Altersvorsorge, sagte ein Unternehmenssprecher. Auszubildende sollten monatlich 100 Euro mehr bekommen. Im Gegenzug verlange Coca-Cola einen Tarifvertrag mit flexibleren Arbeitszeiten als bisher.

  • dpa
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