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Tarifkonflikt Streik kostet Lufthansa Millionensumme

Der Lufthansa entsteht durch die Pilotenstreiks eigenen Angaben zufolge ein zweistelliger Millionenschaden – und die Fronten im Tarifkonflikt sind weiter verhärtet. Das Unternehmen fordert Gespräche und Kompromisse.
01.10.2014 Update: 01.10.2014 - 07:28 Uhr Kommentieren
Leere Schalter: Streiks, wie hier am Frankfurter Flughafen, kosten die Lufthansa einen zweistelligen Millionenbetrag. Quelle: dpa - picture-alliance

Leere Schalter: Streiks, wie hier am Frankfurter Flughafen, kosten die Lufthansa einen zweistelligen Millionenbetrag.

(Foto: dpa - picture-alliance)

Berlin/Frankfurt Die jüngsten Streiks der Vereinigung Cockpit kostet die Lufthansa Millionen. „Die drei Streiktage im Frühjahr haben uns 60 Millionen Euro gekostet und die letzten fünf Streiktage haben sicher erneut einen zweistelligen Millionenschaden verursacht“, sagte Bettina Volkens, Personal-Vorstand der Lufthansa der „Bild-Zeitung“ (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht.

Volkens forderte die Gewerkschaft zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. „Wir wollen zunächst einmal mit der Piloten-Gewerkschaft Cockpit verhandeln. Doch für Gespräche muss auch die Gewerkschaft zu Kompromissen bereit sein. Das ist derzeit überhaupt nicht der Fall. Was Cockpit macht, hat mit fairer Sozialpartnerschaft nichts zu tun“, ergänzte sie. „Wir müssen so schnell wie möglich an den Verhandlungstisch zurückkehren, am liebsten sofort. Ich bin für Cockpit rund um die Uhr erreichbar“, sagte Volkens.

Die Lufthansa verlangte zugleich eine gesetzliche Beschneidung der Spartengewerkschaften. „Ein Gesetz zur Tarifeinheit auf den Weg zu bringen, wäre für die deutsche Wirtschaft wichtig“, sagte Volkens. Zudem sieht sie Notwendigkeit für „verfassungskonforme Spielregeln, mit denen sichergestellt wird, dass ein Unternehmen nicht ständig von verschiedenen Spartengewerkschaften bestreikt werden kann. Die Politik ist gefordert, schnell zu handeln.“

Die Lufthansa hat die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit unterdessen zur Rückkehr an den Verhandlungstisch aufgefordert. Bettina Volkens, Personal-Vorstand der Lufthansa, sagte der „Bild“-Zeitung: „Wir wollen zunächst einmal mit der Piloten-Gewerkschaft Cockpit verhandeln.

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    Doch für Gespräche muss auch die Gewerkschaft zu Kompromissen bereit sein. Das ist derzeit überhaupt nicht der Fall. Was Cockpit macht, hat mit fairer Sozialpartnerschaft nichts zu tun.“

    Die Gespräche könnten sofort beginnen. „Wir müssen so schnell wie möglich an den Verhandlungstisch zurückkehren, am liebsten sofort. Ich bin für Cockpit rund um die Uhr erreichbar“, sagte Volkens.

    Bei den erneuten Streiks der Lufthansa-Piloten sind die meisten Flugpassagiere diesmal glimpflich davongekommen. Die Fluggesellschaft hatte am Dienstag an ihrem wichtigsten Drehkreuz Frankfurt 25 Starts zu Interkontinentalflügen gestrichen. Am Mittwochmorgen hat die Fluggesellschaft wieder den Normalbetrieb aufgenommen.

    Unternehmen prüft Einsatz externer Piloten
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