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Tarifkonflikt UFO beendet Streik bei Germanwings wie geplant am Mittwoch

Die Flugbegleitergewerkschaft wird den Streik nicht wie zunächst angedroht verlängern. Insgesamt wurden wegen des Streiks mehr als 190 Verbindungen gestrichen.
01.01.2020 Update: 02.01.2020 - 00:18 Uhr Kommentieren

Germanwings soll ab Donnerstag wieder starten

Berlin Die Flugbegleitergewerkschaft UFO verzichtet auf eine Verlängerung des Streiks bei der Lufthansa-Gesellschaft Germanwings. „Wir werden den Streik wie geplant am Mittwoch beenden“, sagte ein UFO-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Der Ausstand der Kabinengewerkschaft hatte am Montag begonnen und sollte drei Tage dauern. Allerdings hatte UFO zwischenzeitlich eine Verlängerung des Ausstands angedroht.

Wie bereits an den beiden Vortagen mussten auch am Neujahrstag Tausende Passagiere bundesweit Einschränkungen hinnehmen. Am Mittwoch sollen mehr als 70 Flüge ausfallen, wie aus einer aktuellen Übersicht auf der Internetseite von Eurowings hervorgeht (Hier die Übersicht der betroffenen Flüge). Insgesamt wurden im Zuge des dreitägigen Streiks über 190 Verbindungen gestrichen.

Insgesamt hätten von 1200 von Montag bis Mittwoch geplanten Flügen mehr als 85 Prozent durchgeführt werden können, sagte die Sprecherin. Alle von Ausfällen betroffenen Passagiere seien anderweitig an ihr Reiseziel transportiert worden.

„Wir müssen erstmal nichts mehr beweisen“, sagte der UFO-Sprecher mit Verweis auf die ausgefallenen Flüge. Am kommenden Sonntag werde es ein gewerkschaftsinternes Treffen geben, um das weitere Vorgehen zu beraten. Bis zuletzt habe es keine Gespräche mehr mit der Arbeitgeberseite gegeben.

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    Germanwings ist mit rund 30 Flugzeugen und etwa 1400 Mitarbeitern für Eurowings unterwegs, soll aber mit dem Eurowings-Flugbetrieb verschmolzen werden. Das Management gebe den Mitarbeitern keine klare Perspektive für die Zukunft ihres Flugbetriebs, hatte UFO-Vize Daniel Flohr kritisiert.

    Offizieller Streikgrund sind Regelungen zur Teilzeit für Kabinenbeschäftigte, die laut UFO unerfüllt sind. Germanwings hatte den Beschäftigten die Teilzeitregelungen der Lufthansa angeboten. UFO lehnte aber ab, weil sie eigene Tarifregelungen zur Teilzeit will. Eurowings betrachtet den Streik als unangemessen und setzte sich zum Ziel, in den drei Tagen von geplanten 1200 Flügen mehr als 1000 durchzuführen.

    Mehr: Was hinter dem Tarifkonflikt von Lufthansa und UFO steckt, lesen Sie hier.

    • dpa
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