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Tarifkonflikt Verdi will im Flughafen-Tarifstreit neues Angebot der Arbeitgeber

Im Tarifkonflikt fordert Verdi von den Arbeitgebern ein neues Angebot. Sonst würden weitere Flugausfälle drohen. Am 23. Januar wird erneut verhandelt.
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Verdi fordert für die rund 23.000 Beschäftigten bei Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrollen einen einheitlichen Stundenlohn von 20 Euro brutto. Quelle: dpa
Warnstreik Flughafen

Verdi fordert für die rund 23.000 Beschäftigten bei Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrollen einen einheitlichen Stundenlohn von 20 Euro brutto.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Verdi fordert im Streit um Tariferhöhungen für das Sicherheitspersonal an Flughäfen eine verbesserte Offerte der Arbeitgeber. Diese müssten ein „deutlich verbessertes und damit verhandlungsfähiges Angebot vorlegen", erklärte die Dienstleistungsgewerkschaft am Dienstag.

Nur so seien weitere Beeinträchtigungen des Flugverkehrs zu vermeiden. Die Gewerkschaft hatte zuvor zu Warnstreiks an acht deutschen Flughäfen aufgerufen, die bis zum Nachmittag zu massiven Beeinträchtigungen im Flugverkehr führten.

Die fünfte Runde der Tarifgespräche ist für den 23. Januar in Berlin anberaumt. Verdi fordert für die rund 23.000 Beschäftigten bei Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrollen einen einheitlichen Stundenlohn von 20 Euro brutto.

Bisher liegen die Löhne je nach Bundesland und Tätigkeit zwischen 11,30 Euro und 17,16 Euro. Die im Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) zusammengeschlossenen Arbeitgeber hatten nach eigenen Angaben zuletzt zwischen zwei und 6,4 Prozent Erhöhung angeboten.

Die Forderung nach 20 Euro Stundenlohn hatten sie als absurd zurückgewiesen.

  • rtr
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