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Tarifkonflikt zwischen GDL und Bahn Einzelhandel bangt um sein Weihnachtsgeschäft

Wenn die Lokführer streiken, dann kommen auch viele Kunden nicht in die Innenstädte. Aus diesem Grund bangt der Einzelhandel angesichts des Tarifkonflikts der GDL und der Deutschen Bahn um sein Weihnachtsgeschäft.
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Der HDE erwartet in diesem Jahr im Weihnachtsgeschäft ein Umsatzplus von 1,2 Prozent auf 85,5 Milliarden Euro. Quelle: dpa

Der HDE erwartet in diesem Jahr im Weihnachtsgeschäft ein Umsatzplus von 1,2 Prozent auf 85,5 Milliarden Euro.

(Foto: dpa)

Berlin Der Einzelhandel bangt angesichts des festgefahrenen Tarifkonflikts zwischen der Deutschen Bahn und den Lokführern um sein Weihnachtsgeschäft. „Der Streik trifft viele Einzelhändler bis ins Mark, wenn die Kunden nicht wie gewohnt den Weg in die Innenstädte finden“, sagte der Präsident des Branchenverbandes HDE, Josef Sanktjohanser, am Dienstag in Berlin mit. „Viele Kunden lassen sich von einer unsicheren und unbequemen Anreise vom Einkaufsbummel abschrecken.“

Die Lokführergewerkschaft GDL hatte zuletzt auch am Samstag gestreikt, dem umsatzstärksten Wochentag im Einzelhandel. Auch S-Bahnen in Ballungszentren wie Berlin standen dadurch still. „Tarifauseinandersetzungen sind Teil unserer Demokratie, aber dazu gehört auch ein wenig Fingerspitzengefühl für die Lage und Betroffenheit anderer Wirtschaftsbranchen“, kritisierte Sanktjohanser die GDL. Im November und Dezember liegen die Umsätze im Einzelhandel um etwa 15 Prozent über dem Durchschnitt der anderen Monate.

Der HDE erwartet in diesem Jahr im Weihnachtsgeschäft ein Umsatzplus von 1,2 Prozent auf 85,5 Milliarden Euro. 2013 hatte es noch einen Zuwachs von 1,9 Prozent gegeben. Nach einer Verbraucherumfrage der Hochschule für Oekonomie und Management im Auftrag des HDE wollen die Kunden in diesem Jahr durchschnittlich 447 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben. „Das ist ein Betrag, den wir so noch nicht hatten in dieser Höhe“, sagte Hochschul-Professor Oliver Gansser.

  • rtr
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