Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Tarifstreit Gewerkschaft droht Coca-Cola

Deutschlands größtem Getränkehersteller riskiert den Konflikt mit der eigenen Belegschaft. Weil die Tarifverhandlungen erneut kein Ergebnis bringen, droht Coca-Cola nun ein Streik.
05.04.2013 - 12:07 Uhr 2 Kommentare
Coca-Cola droht der Streik. Quelle: dapd

Coca-Cola droht der Streik.

(Foto: dapd)

Berlin Beim größten deutschen Getränkehersteller Coca-Cola stehen die Zeichen auf Streik. Auch die zehnte Runde der Tarifverhandlungen über Einkommen und Arbeitszeit von rund 10 000 Angestellten führte nicht zu einem Abschluss, wie beide Seiten am Freitag in Berlin mitteilten.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) stellte nach den zweitägigen Gesprächen ein Ultimatum. Sollte es bis nächsten Dienstag, 17 Uhr, keine Einigung geben, „steuern wir auf einen heftigen Arbeitskampf zu“, sagte NGG-Verhandlungsführer Claus-Harald Güster. Die große Tarifkommission der Gewerkschaft will dann entscheiden, ob die Verhandlungen für gescheitert erklärt werden. Zuvor wollen sich beide Seiten noch einmal treffen.

Die NGG ist unter anderem mit dem zuletzt aufgestockten Arbeitgeberangebot noch nicht zufrieden. Coca-Cola will in diesem Jahr 3,0 Prozent mehr Geld zahlen, 2014 sollen die Einkommen um weitere 2,0 Prozent steigen. Dies sei zu wenig, um den Anschluss an die besseren Tarifverträge der übrigen Branche zu schaffen, urteilte Güster. Die Gewerkschaft fordert 6,0 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Anders als die NGG bewertete Coca-Cola den Zwischenstand positiv. Die Tarifparteien hätten sich „auf wesentliche Punkte zu den Themen Beschäftigungssicherung und Arbeitszeit verständigt“, stellte das Unternehmen fest. „Beide Seiten sind deutlich aufeinander zugegangen, und wir haben aus unserer Sicht jetzt die Möglichkeit, ein ausgewogenes Verhandlungsergebnis zu erreichen“, sagte der Personalvorstand der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, Frank Molthan.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Bei der NGG hieß es dagegen, auch bei der Arbeitszeit und der Beschäftigungssicherung gebe es noch strittige Punkte. Die Gewerkschaft verlangt einen Schutz vor Entlassungen. Coca-Cola wiederum dringt darauf, die Arbeitszeiten flexibler zu gestalten.

    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Tarifstreit - Gewerkschaft droht Coca-Cola
    2 Kommentare zu "Tarifstreit: Gewerkschaft droht Coca-Cola"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Eine hohe Streikbereitschaft zeigt an,dass wir den Hochpunkt der Konjunktur schon überschritten haben.

    • hihi, stimmt

      Gewerkschaftler und Betriebsräte trinken auch keine Cola, sondern Sekt und andere, anregende Getränke, also kann man den Herstellern von alkoholfreien Getränken ruhig drohen.

      Es sei denn, man nutzt leichte Mädchen aus Brazil, die am Ende noch jeden aus der Gerkschaft beruhigt haben.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%