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Tarifstreit Gewerkschaft droht mit Streik bei Coca-Cola

Neun Gesprächsrunden und kein Erfolg: Die Tarifverhandlungen für die Angestellten von Coca-Cola Deutschland stocken. Die Gewerkschaft droht mit Streik. Der Konzern verweist lieber auf sein bisheriges Entgegenkommen.
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Ein Coca-Cola-Laster: Die 10.000 deutschen Beschäftigten werden über unbefristeten Streik abstimmen, wenn die nächste Verhandlungsrunde erfolglos verläuft. Quelle: dapd

Ein Coca-Cola-Laster: Die 10.000 deutschen Beschäftigten werden über unbefristeten Streik abstimmen, wenn die nächste Verhandlungsrunde erfolglos verläuft.

(Foto: dapd)

Berlin Die Tarifverhandlungen für die rund 10.000 Angestellten von Coca-Cola in Deutschland sind auch in der neunten Runde ohne Abschluss geblieben. Die Gespräche wurden auf nächsten Mittwoch vertagt, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Donnerstag mitteilte.

Sollte es auch dann kein Ergebnis geben, werde die Gewerkschaft zu 24-stündigen Warnstreiks und zu einer Urabstimmung über einen unbefristeten Streik aufrufen. In den Verhandlungen war unter anderem die Forderung des Unternehmens umstritten, die Arbeitszeiten flexibler zu gestalten.

„Wir haben kein Verständnis dafür, dass die Gewerkschaft in den laufenden Verhandlungen mit Streik droht und damit die kommenden Gespräche unnötig belastet“, sagte Frank Molthan, Personalvorstand Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG. „In den bisherigen Runden haben wir uns deutlich bewegt.

Für den kommenden Termin erwarten wir, dass die Gewerkschaft konstruktiv verhandelt, um eine Einigung zu erzielen, in der die Positionen der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite ausgewogen berücksichtigt werden.“

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  • dpa
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