Tarifverhandlung Bahn-Tarifverhandlungen gehen weiter

Die Tarifverhandlungen für die 150 000 Bahn-Beschäftigten sind am Donnerstag in Frankfurt am Main in die zweite Runde gegangen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bezeichnete die Offerte als unzureichend. Arbeitskampfmaßnahmen vor Auslaufen der Friedenspflicht am 31. Januar schließt die GDL aus.
Die Verhandlungen zwischen Bahn und GDL gehen weiter. Foto: dpa Quelle: dpa

Die Verhandlungen zwischen Bahn und GDL gehen weiter. Foto: dpa

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HB FRANKFURT/MAIN. Verhandlungsführer Norbert Hansen kündigte zuvor vor Journalisten die Vorlage eines verbesserten Angebots an. Es beinhalte neue Vorschläge insbesondere im Bereich Arbeitszeit und Arbeitsbedingungen, sagte Hansen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bezeichnete die Offerte aber bereits vor Beginn der Gespräche als unzureichend.

Die Bahn bot zuletzt einen Mix aus einem Inflationsausgleich und gewinnabhängigen Einmalzahlungen bis zu 1 000 Euro über 24 Monate. Die Erhöhung wurde von der Bahn auf 2,7 bis 3,0 Prozent beziffert.

Die Gewerkschaften sprachen dagegen von einer lediglich einprozentigen Erhöhung. Die Verhandlungen werden für die unterschiedlichen Berufsgruppen getrennt geführt. Zunächst begannen die Gespräche mit der GDL, die für insgesamt 20 000 Beschäftigte 6,5 Prozent mehr Geld verlangt.

GDL-Chef Claus Weselsky sagte vor Beginn der Verhandlung, er habe das Angebot bereits gesehen. Prozentual habe die Bahn nicht aufgestockt, sie sei aber erstmals auf die Forderung nach verbesserten Arbeitsbedingungen eingegangen und der Gewerkschaft in einigen Punkten entgegen gekommen. Dennoch sei das Angebot unzureichend. Die GDL verlangt unter anderem bessere Planungsmöglichkeiten für die Beschäftigten.

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