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Textilbranche Modehändler Adler will nach Verlusten Filialen schließen.

Das Unternehmen will sich angesichts neu ausrichten und stärker auf ältere Kunden konzentrieren. Für 2019 rechnet Adler weiter mit sinkenden Umsätzen.
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Der Mode-Einzelhändler bekommt die Probleme der Textilbranche zu spüren. Quelle: dpa
Adler Modemärkte

Der Mode-Einzelhändler bekommt die Probleme der Textilbranche zu spüren.

(Foto: dpa)

HaibachDie Textilbranche schwächelt und die Adler Modemärkte schwächeln mit: Für 2018 verzeichnet der Konzern laut am Donnerstag veröffentlichtem Geschäftsbericht einen Fehlbetrag von 2,6 Millionen Euro. Es ist das erste negative Ergebnis seit 2010. Auch der Umsatz sank um 3,2 Prozent auf 423,2 Millionen Euro (Vorjahr: 437,4 Millionen.

Das Unternehmen im unterfränkischen Haibach (Landkreis Aschaffenburg) will sich nun noch gezielter an über 55-jährige Kunden ausrichten. Dazu wurde eine neue Einkaufsagentur engagiert. Das Durchschnittsalter der Kunden liegt schon jetzt bei etwa 60 Jahren.

Zudem will das Unternehmen noch stärker auf die bereits dominierenden Eigenmarken setzen. Außerdem will Adler Filialen schließen und online zusätzlich zum eigenen Shop über fremde Portale vertreiben. Der Vorstand rechnet für 2019 weiter mit sinkenden Umsätzen.

Für Textilhersteller und -handel ist der Markt momentan generell angespannt. Als Grund gelten unter anderem die Verschiebung zum Onlinehandel und speziell im vergangen Jahr der lange Sommer, durch den die Herbstkollektion in den Läden liegen blieb.

Die Adler Modemärkte betreiben derzeit rund 180 Märkte, die Mehrheit in Deutschland. Adler hat keine eigenen Produktionsstätten. Die Waren werden größtenteils aus Asien importiert wie auch aus Indien, der Türkei, Griechenland, Nordafrika und Osteuropa.

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  • dpa
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