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Textilhandel Wie C&A die Kunden zurückerobern will

Der Umbruch im Textilhandel stellt besonders C&A vor große Herausforderungen. Zuletzt schrumpften im Wettbewerb mit Primark, H&M und Co. die Umsätze des Familienimperiums. Doch jetzt will C&A den Trend umkehren.
20.11.2016 - 12:28 Uhr Kommentieren
„C&A hat sich schon mehrfach neu erfunden und selbst aus dem Sumpf gezogen.“ Quelle: dpa
C&A Filiale in Düsseldorf

„C&A hat sich schon mehrfach neu erfunden und selbst aus dem Sumpf gezogen.“

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Textilhandel in Deutschland ist im Umbruch. Ketten wie Primark, H&M und Zara überfluten den Markt mit modischen Kollektionen zu Billigpreisen. Der Online-Handel wächst und wächst. Und selbst Lebensmitteldiscounter wie Aldi oder Lidl gehen mit Designerkollektionen und Kaschmir-Pullovern auf Kundenfang.

Das ist auch an C&A, einem der bekanntesten Namen im deutschen Textilhandel, nicht spurlos vorübergegangen. „Nach einer langen Zeit des Wachstums sind unsere Umsätze in den vergangenen Jahren zurückgegangen“, berichtete C&A-Europa-Chef Philippe Brenninkmeijer dem Branchenfachblatt „Textilwirtschaft“. Ein ungewöhnliches Eingeständnis für das eigentlich äußerst verschwiegene Familienunternehmen.

Doch wollte der Unternehmer wohl ein Zeichen setzen. „Bisher konnten wir mit den Rückgängen umgehen, aber auf Dauer ist so etwas nicht nachhaltig“, sagte Brenninkmeijer. „Deshalb sind wir entschlossen, den Trend umzukehren.“

Die Probleme bei dem Traditionsunternehmen sind zum Teil die Folge der radikalen Veränderungen im deutschen Textilhandel. Galt C&A früher ganz selbstverständlich als erste Adresse für den preiswerten Einkauf von Bekleidung für die ganze Familie, so tummeln sich im Billigsegment inzwischen immer mehr Wettbewerber - aus Sicht vieler Jugendlicher mit deutlich mehr modischem Anspruch, etwa Primark oder H&M. Und auch Mode-Outlets machen Jagd auf preisbewusste Kunden. Der Markt ist einfach härter geworden.

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    Teils sind die Probleme aber auch hausgemacht. Wie viele andere Händler habe C&A „die Geschwindigkeit unterschätzt, mit der sich der Modehandel in Richtung Online-Umsätze verändert“, räumt Brenninkmeijer ein. „Kein Zweifel, darauf hätten wir eher reagieren müssen.“

    C&A muss sein Sortiment aufmöbeln
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