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Textilindustrie Warnstreiks der IG Metall im Tarifkonflikt

Rund 1.400 Menschen nahmen laut IG Metall am Montag an Warnstreiks teil. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten unter anderem 4,5 Prozent mehr Geld sowie eine verbesserte Altersteilzeit.
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Am 15. Februar ist in Saarlouis eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt. Quelle: dpa
IG-Metall-Protest mit Trillerpfeife

Am 15. Februar ist in Saarlouis eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.

(Foto: dpa)

DüsseldorfIn den Tarifverhandlungen für rund 100.000 Beschäftigte der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie verstärkt die IG Metall ihren Druck auf die Arbeitgeber. In Nordrhein-Westfalen beteiligten sich nach Angaben der Gewerkschaft am Montag rund 1.400 Menschen an Warnstreiks. „Der Druck auf die Arbeitgeber wächst“, sagte die zuständige Tarifsekretärin der Gewerkschaft, Heide Schnare. Sie müssten sich bewegen und ein angemessenes Angebot vorlegen. Die Arbeitgeber bezeichneten diesen Schritt als unangemessen, sie verlangen konstruktive Verhandlungen.

Die IG Metall fordert für die Beschäftigten unter anderem 4,5 Prozent mehr Geld sowie eine verbesserte Altersteilzeit. Die Arbeitgeber hatten zuletzt in zwei Schritten eine Anhebung von 2,9 Prozent über eine Laufzeit von 28 Monaten angeboten. Die IG Metall lehnte die Offerte als unzureichend ab. Am 15. Februar ist in Saarlouis eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.

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  • dpa
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