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The Capital Group hält nur noch 4,7 Prozent der Anteile - Aktienrückkauf-Programm läuft Deutsche Börse hat Großaktionär verloren, aber Aktien gewonnen

Bei der Deutschen Börse wandeln sich die Aktionärsverhältnisse. Die US-Fondsgesellschaft The Capital Group hat Anteile verkauft, die Börse selbst ein großes Paket zurückgekauft.

HB FRANKFURT. Der Stimmrechtsanteil von The Capital Group an der Deutschen Börse ist unter die meldepflichtige Schwelle von fünf Prozent gefallen. Die US-Fondsgesellschaft halte nunmehr nur noch rund 4,7 Prozent an dem Handelsplatzbetreiber, teilte die Deutsche Börse am Dienstag in einer Finanzanzeige mit.

The Capital Group war zuvor neben dem Hedgefonds The Children's Investment Fund (TCI) größter Einzelaktionär.

Die Deutsche Börse hat im Rahmen ihres bis 20. Mai laufenden Aktienrückkaufprogramms nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters bereits rund 4,5 Prozent der eigenen Aktien zurückgekauft. Seit Beginn des auf 448 Millionen Euro angelegten Programms wechselten rund 5,1 Millionen Papiere im Wert von rund 307,9 Millionen Euro den Besitzer.

Alleine in der Zeit vom 9. bis 16. Mai seien 1,24 Millionen Aktien zu einem Durchschnittspreis von 61,23 Euro am Markt erworben worden, teilte die Deutsche Börse am Dienstag mit.

Vor dem Beginn des von Aktionären um den Hedge-Fonds TCI erzwungenen Programms belief sich die Zahl der ausstehenden Aktien der Gesellschaft auf 111,8 Millionen.

TCI und andere oppositionelle Aktionäre hatten sich zu Jahresbeginn gegen den geplanten Kauf der Londoner Börse gewandt und diesen letztlich zum Scheitern gebracht. Neben der Ausschüttungen der Barreserven des Konzerns über ein Aktienrückkaufprogramm erzwangen sie auch den Rückzug von Börsenchef Werner Seifert.

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