Thessaloniki Deutsch geführtes Konsortium will Hafen pachten

Der Hafen von Thessaloniki soll an eine internationale Investorengruppe verpachtet werden. Der Hafen gilt als Drehkreuz für die Balkanregion. Die Verpachtung ist Teil der griechischen Privatisierungswelle.
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Der griechische Hafen soll an eine internationale Investorengruppe und deutscher Führung verpachtet werden. Quelle: Reuters
Hafen von Thessaloniki

Der griechische Hafen soll an eine internationale Investorengruppe und deutscher Führung verpachtet werden.

(Foto: Reuters)

Athen/ThessalonikiEine Investorengruppe unter deutscher Führung will den zweitwichtigsten Hafen Griechenlands pachten. Das Konsortium habe das beste Angebot für den Hafen von Thessaloniki vorgelegt, teilte der griechische Privatisierungsfonds (Taiped) am späten Montagabend mit. Der größte Hafen des Landes in Piräus ist bereits größtenteils an das chinesische Transportunternehmen Cosco verpachtet worden.

Der Hafen von Thessaloniki gilt als strategisch wichtige Drehscheibe für den gesamten Balkan. Bei dem Geschäft geht es um die Verpachtung eines Großteils des Hafens (67 Prozent) bis zum Jahr 2051. Das Konsortium unter Beteiligung der Deutschen Invest Equity Partners,  der griechischen Belterra Investments und der französisch geführten Terminal Link SAS will für die Übernahme zunächst knapp 232 Millionen Euro zahlen, teilte der Privatisierungsfonds mit.

Die endgültigen Verträge sollen nach dem Ende einer Reihe von juristischen Kontrollen des griechischen Staates unterzeichnet werden. Zuletzt hatte Fraport offiziell den Betrieb von 14 griechischen Regionalflughäfen übernommen, darunter auch Thessaloniki. Die Vergabe der Konzessionen über 40 Jahre gilt als eines der größten Privatisierungsprojekte im überschuldeten Griechenland.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Thessaloniki: Deutsch geführtes Konsortium will Hafen pachten"

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  • Wäre es nicht besser gewesen, den Griechen das Geld zu schenken?

    Da der Hafen in Griechenland liegt und unter griechischem (Gewerkschafts)- recht bleibt, ist er doch wertlos. So gibt es nicht einmal ein Dankeschön.

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