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Thomas Cook Der steinige Weg der Besserung

Nachdem der Thomas-Cook-Konzern in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2011/2012 tief in die roten Zahlen gestürzt ist, ist er nun auf dem Weg der Besserung. Grund dafür ist die Konzentration auf Exklusiv-Angebote.
17.07.2012 - 14:40 Uhr Kommentieren
Die Verwaltung des Reiseveranstalters Thomas Cook in Oberursel bei Frankfurt. Quelle: ap

Die Verwaltung des Reiseveranstalters Thomas Cook in Oberursel bei Frankfurt.

(Foto: ap)

Frankfurt/ Main Der angeschlagene Reiseveranstalter Thomas Cook sieht sich mit seinem verlängerten Notkredit auf dem Weg der Besserung. „Zwei Jahre sollten reichen, um die Geschäfte in Großbritannien, Frankreich, Kanada und Russland so auf Trab zu bringen, dass sie Geld einbringen“, sagte Deutschland-Chef Peter Fankhauser der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstag). „Wir sind auf gutem Weg. Mehr will ich dazu im Moment nicht sagen.“ Während der Konzern seit anderthalb Jahren tief in den roten Zahlen steckt, gilt das Deutschland-Geschäft als stabiler Gewinnbringer des Tui-Konkurrenten.

Einen wesentlichen Grund dafür sieht Fankhauser in der Konzentration auf Exklusiv-Angebote. „Wir haben bewusst unprofitables Geschäft aufgegeben und sind so der profitabelste Reiseveranstalter geworden“, sagte der Manager. „Es ist sinnvoller, auf einem gesunden Gerüst aufzubauen, als auf morschen Balken.“

Für das kriselnde Urlaubsziel Griechenland sieht Fankhauser Grund zur Hoffnung. „In den letzten Wochen waren die Buchungszahlen deutlich besser als zu Saisonbeginn.“ Der Rückstand im Vergleich zum Vorjahr baue sich ab. Neben Thomas Cook hatte sich auch der Branchenvierte Alltours in einer Werbekampagne für Griechenland-Reisen starkgemacht.

Der britische Thomas-Cook-Konzern war in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2011/2012 tief in die roten Zahlen gestürzt. Inzwischen hat sich das Unternehmen mit den Banken darauf geeinigt, die Schulden von 1,4 Milliarden Pfund (1,7 Milliarden Euro) erst bis Mai 2015 zurückzahlen zu müssen.

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