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Thomas Fox Karstadt-Sanierer soll Praktiker-Chef werden

Der Konzern steckt tief in der Krise. Vorstandschef Wolfang Werner hat im Juli seinen Rücktritt eingereicht. Jetzt soll der Aufsichtsrat des Baumarktkonzerns offenbar Thomas Fox zum Nachfolger wählen.
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FrankfurtDer Karstadt-Sanierer Thomas Fox soll Kreisen zufolge den Baumarktkonzern Praktiker aus der Krise führen. Fox solle am Montag vom Aufsichtsrat zum Nachfolger des zurückgetretenen Vorstandschefs Wolfgang Werner gekürt werden, sagten zwei mit den Plänen Vertraute der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Das Unternehmen wollte sich dazu nicht äußern. Fox war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Fox hatte Karstadt aus der Insolvenz geführt und war im Februar nach der Übernahme des Warenhauskonzerns durch den Milliardär Nicolas Berggruen aus dem Amt geschieden. Praktiker-Chef Werner hatte im Juli seinen Rücktritt eingereicht. Die Baumarktkette war mit ihren unprofitablen 20-Prozent-Rabattaktionen auf keinen grünen Zweig gekommen. Eine neue Marketingstrategie mit Boris Becker als Werbe-Zugpferd kam jedoch bei den rabattverwöhnten Kunden bisher nicht an. Der Konzern fuhr im vergangenen Quartal einen Rekordverlust ein und gab seine Gewinnziele auf.

Praktiker wies Informationen des „manager magazins“ über einen Chefwechsel bei der Konzerntochter Max Bahr als unzutreffend zurück. In dem Bericht hieß es, Max-Bahr-Geschäftsführer Andreas Mauz habe frustriert gekündigt. Ein Konzernsprecher sagte, Mauz habe sich dort bereits im Februar als Co-Geschäftsführer zurückgezogen, um sich auf seine Aufgabe als Deutschland-Chef von Praktiker zu konzentrieren. An der Spitze der Max-Bahr-Geschäftsführung stehe weiterhin Lutz Rucktäschel. Im Gesamtkonzern steckt Praktiker Deutschland am tiefsten in der Krise, die Baumarktkette Max Bahr kam bisher vergleichsweise glimpflich davon.

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  • rtr
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