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Tiefkühlkost Hohe Fischpreise sorgen für Gewinnrückgang bei Frosta

Der Tiefkühlkosthersteller aus Bremerhaven kämpft mit deutlich gestiegenen Preisen für Fisch und Gemüse. Zudem gibt es Schwierigkeiten auf dem italienischen Markt.
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Der Hersteller Frosta musste 2018 deutlich mehr für den Einkauf von Rohmaterialien wie Fisch und Gemüse bezahlen. Quelle: dpa
Fischstäbchen

Der Hersteller Frosta musste 2018 deutlich mehr für den Einkauf von Rohmaterialien wie Fisch und Gemüse bezahlen.

(Foto: dpa)

BremerhavenStark gestiegene Preise für Fisch und Gemüse trüben die Bilanz des Bremerhavener Tiefkühlkostherstellers Frosta. Das Jahresergebnis sank auf 20 Millionen Euro (2017: 23,4), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Zuletzt hatte Frosta noch einen Gewinn auf Vorjahresniveau erwartet.

Zum Rückgang hätten auch gestiegene Energiekosten und Anlaufschwierigkeiten auf dem italienischen Markt beigetragen. Frosta hatte 2017 die Rechte für drei italienische Tiefkühlmarken von Nestlé gekauft. Den Umsatz konnte Frosta um 1,6 Prozent auf 509 Millionen Euro steigern. Dazu habe im Inland maßgeblich die Nachfrage nach der Eigenmarke Frosta beigetragen, die um 13,4 Prozent wuchs.

Bei diesen Produkten verzichtet das Unternehmen auf Zusatzstoffe und setzt auf Transparenz. Dies seien weiterhin wichtige Erfolgsfaktoren, so das Unternehmen. Für 2019 erwartet Frosta leicht steigende Erlöse sowie einen Überschuss in Höhe des Vorjahres.

Voraussetzung dafür sei aber, dass sich Preiserhöhungen am Markt durchsetzen. Beim Einkauf von Rohfisch rechnet Frosta weiter mit Kostensteigerungen. Der Tiefkühlkosthersteller produziert in vier Werken in Deutschland und Polen. Das Unternehmen beschäftigt 1778 Menschen.

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  • dpa
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