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Tierschutz Auch Prada verzichtet künftig auf Pelzmode

Nach vielen anderen Labels entscheidet sich nun auch Prada, zukünftig auf Pelzmode zu verzichten. Altbestände werden aber noch verkauft.
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Der Fokus auf „innovative Materialien“ biete die Möglichkeit, „die neuen Grenzen kreativen Designs zu erforschen“ und gleichzeitig der Nachfrage nach ethisch korrekten Produkten nachzukommen. Quelle: AFP
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Der Fokus auf „innovative Materialien“ biete die Möglichkeit, „die neuen Grenzen kreativen Designs zu erforschen“ und gleichzeitig der Nachfrage nach ethisch korrekten Produkten nachzukommen.

(Foto: AFP)

MailandAuch der italienische Moderiese Prada verzichtet künftig auf Pelze. Gestartet werde mit den neuen Entwürfen für die Frauenmode zur Sommersaison 2020, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Mailand mit. Die Bestände alter Ware würden noch verkauft.

Der Fokus auf „innovative Materialien“ biete die Möglichkeit, „die neuen Grenzen kreativen Designs zu erforschen“ und gleichzeitig der Nachfrage nach ethisch korrekten Produkten nachzukommen.

Prada schloss sich der „Fur Free Alliance“ an, einer Koalition von Tierschutzorganisationen gegen Mode mit Pelz. Die Bewegung zeige, dass „es sehr unwahrscheinlich ist, dass Pelz jemals als akzeptierter Trend zurückkehrt“. „Dies ist ein großartiger Tag für Tiere“, erklärte Brigit Oele, Programmmanagerin der „Fur Free Alliance“.

Im Dezember hatte der Modekonzern Chanel verkündet, in Zukunft auf Pelz und auf Leder von exotischen Tieren zu verzichten. Label wie Hugo Boss, Tommy Hilfiger, Calvin Klein, Tom Ford, Stella McCartney, Vivienne Westwood, Comme des Garçons und Versace entschlossen sich schon vor Jahren zu pelzfreier Mode.

  • dpa
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