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Tiffany Starker Dollar schwächt Luxusjuwelier

Wegen des starken Dollars machen Urlauber einen Bogen um die teuren Juwelen von Tiffany. In der Vorzeigefiliale auf der New Yorker Fifth Avenue werden vor allem spendierfreudige Chinesen schmerzlich vermisst.
25.08.2016 - 14:41 Uhr
In der Vorzeigefiliale auf der Fifth Avenue in Manhattan, die unter anderem durch den Film „Frühstück bei Tiffany“ mit Audrey Hepburn weltberühmt wurde, fehlen kaufkräftige Konsumenten aus China, Russland und den Golf-Staaten. Quelle: Reuters
Tiffany-Flagshipstore in New York

In der Vorzeigefiliale auf der Fifth Avenue in Manhattan, die unter anderem durch den Film „Frühstück bei Tiffany“ mit Audrey Hepburn weltberühmt wurde, fehlen kaufkräftige Konsumenten aus China, Russland und den Golf-Staaten.

(Foto: Reuters)

New York Der Luxusjuwelier Tiffany bekommt das siebte Quartal in Folge den starken Dollar zu spüren. Der Umsatz ging in den drei Monaten bis Ende Juli um 5,9 Prozent auf 931,6 Millionen Dollar zurück, wie das traditionsreiche Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Wegen der starken US-Währung machten Urlauber einen Bogen um die kostspieligen Juwelen. Vor allem aus China fänden weniger Schmuckliebhaber den Weg in die Filialen, allen voran die Vorzeigefiliale auf der Fifth Avenue in Manhattan, die unter anderem durch den Film „Frühstück bei Tiffany“ mit Audrey Hepburn weltberühmt wurde.

Das sind die Hauptstädte des Luxus
Die Hauptstädte des Luxus
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Gerade für Luxus-Shopper aus den USA und noch mehr aus China sind die Millionenstädte in Europa derzeit besonders attraktiv – für sie ist der Wechselkurs sehr günstig. Das zeigt eine Studie der Beratungsfirma Bain & Company und des italienischen Luxusgüterverbands Fondazione Altagamma. Diese Städte sind die Hauptstädte des Luxus:

(Foto: dpa)
Platz 10: Moskau
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Trotz Wirtschaftskrise in Russland und der westlichen Sanktionen schafft es Moskau auf Platz zehn der Luxushauptstädte. Allerdings ging der Umsatz der Luxusbranche 2015 in lokaler Währung um zwei Prozent zurück. Hier sind Stücke der russischen Designer Anna Yefremova und Ivan Yershov in ihrem Moskauer Laden zu sehen – mit Putin-Aufdruck.

(Foto: dpa)
Platz 9: Dubai
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Dubai, die Stadt aus der Golfregion mit den vielen Superlativen, kommt dieses Jahr schon auf einen Luxusumsatz von drei Milliarden Euro. Sie profitiert von der großen Zahl an Touristen und den vielen Flugreisenden, die im Drehkreuz Dubai umsteigen und die Stadt zu einem Einkauf in den Shoppingmalls nutzen. Hier zu sehen ist die Vogue Fashion Dubai Experience.

(Foto: AFP)
Platz 8: München
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München ist die deutsche Stadt mit der größten Dichte an Luxusmarken. Sie konzentrieren sich alle auf der Maximilianstraße und den umliegenden Einkaufsstraßen. München erzielt dieses Jahr einen Luxusumsatz von vier Milliarden Euro. Damit liegt die bayerische Hauptstadt vor den anderen heimischen Zielen für Luxus-Einkäufer, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und Berlin.

(Foto: dpa)
Platz 7: Mailand
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Die italienische Wirtschaftsmetropole Mailand ist nach Paris und London die drittgrößte Luxus-Stadt in Europa. Die Stadt, in der Konzernzentralen von Prada über Armani bis Dolce & Gabbana sitzen, setzt in diesem Jahr fünf Milliarden Euro mit teurer Mode & Co. um.

(Foto: dpa)
Platz 6: Hongkong
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Eine Macht im Geschäft mit Feinem und Teurem für den persönlichen Bedarf ist auch Hongkong. Die ehemalige Kronkolonie Großbritanniens schafft mit 6,8 Milliarden Euro deutlich mehr als die europäische Modemetropole Mailand.

(Foto: dpa)
Platz 5: Seoul
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Die südkoreanische Hauptstadt Seoul kommt auf einen Umsatz von acht Milliarden Euro. Der Luxusumsatz des ganzen Landes wuchs in diesem Jahr immerhin in lokaler Währung um vier Prozent.

(Foto: dpa)

Zudem sind im Ausland erzielte Erlöse in heimischer Währung weniger wert. In Europa gaben die Umsätze nach. Besser lief es dagegen in Großbritannien. Der Gewinn des Edel-Juweliers legte leicht auf 105,7 Millionen Dollar zu. Die Aktien verteuerten sich daraufhin im vorbörslichen US-Handel um 2,6 Prozent.

  • rtr
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