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Tour de France Alpecin verzichtet auf „Doping für die Haare“

Der Shampoo-Hersteller Alpecin wirbt mit „Doping für die Haare“. Gleichzeitig sponsern die Bielefelder ein Team bei der Tour de France. Dass dies nicht wirklich zusammenpasst, hat jetzt auch das Unternehmen erkannt.
30.06.2015 - 10:58 Uhr Kommentieren
Das Bielefelder Unternehmen verzichtet für die Tour de France auf den Slogan „Doping für die Haare“. Quelle: AFP
Radsport-Team Giant-Alpecin

Das Bielefelder Unternehmen verzichtet für die Tour de France auf den Slogan „Doping für die Haare“.

(Foto: AFP)

Berlin Der Sponsor des Radteams Giant-Alpecin ändert während der Tour de France seine Werbe-Strategie. Das Bielefelder Unternehmen, für das auch die deutschen Topprofis Marcel Kittel und John Degenkolb unterwegs sind, wird „während der Tour auf die Schaltung seines bekannten Werbungslogans der Marke Alpecin 'Doping für die Haare. Nur für die Haare' verzichten“, teilte die Firma Dr. Kurt Wolff mit. Am Dienstag erschienen erste Zeitungsanzeigen mit dieser Aussage.

„Aus aktuellem Anlass würde ich mir wünschen, dass Alpecin als Sponsor, vor allem aber die Sportler in den kommenden drei Wochen der Tour keine Diskussionen über das Sponsoring unseres Unternehmens führen müssen“, teilte der Geschäftsführende Gesellschafter Eduard R. Dörrenberg mit. „Wir fördern aus Überzeugung ein dopingfreies Team. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst“.

Der Biochemiker und Anti-Doping-Experte Fritz Sörgel kritisierte das Unternehmen und sagte der Nachrichtenagentur dpa: „Wenn eine Firma, die über viele Jahre mit dem Begriff Doping Werbung für ein Haarwuchsmittel macht, und ihn damit auch verharmlost nun ausgerechnet einen Radrennstall gründet, dann ist das für mich ein größerer Skandal, als wenn ein Wasserträger der Tour beim Epo-Spritzen erwischt wird.“

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