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Tourismus Nach sieben Monaten Pause: Erstes Aida-Kreuzfahrtschiff legt mit 1000 Passagieren ab

Wegen der Corona-Pandemie fuhren keine Touristen auf Aida-Schiffen zur See. Die „Aidablu“ ist jetzt wieder im Mittelmeer unterwegs, im November soll die „Aidamar“ folgen.
18.10.2020 - 13:24 Uhr Kommentieren
Um auf der „Aidablu“ mitfahren zu dürfen, muss man einen negativen Corona-Test vorweisen können. Quelle: dpa
Aidablu

Um auf der „Aidablu“ mitfahren zu dürfen, muss man einen negativen Corona-Test vorweisen können.

(Foto: dpa)

Rostock, Rom Die Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida Cruises hat nach coronabedingt siebenmonatiger Unterbrechung das Reisegeschäft wieder aufgenommen. Wie Aida-Sprecher Hansjörg Kunze mitteilte, legte die „Aidablu“ am späten Samstagabend im italienischen Civitavecchia zu einer siebentägigen Kreuzfahrt entlang der Westküste bis Sizilien und zurück ab. Landgänge seien unter anderem in Neapel, Palermo und Rom geplant.

Aufgrund der Corona-Schutzvorkehrungen sei das Schiff mit 1000 Passagieren und damit weniger als zur Hälfte belegt. Die Reise stehe bis Mitte Dezember noch mehrmals auf dem Programm, die Nachfrage sei groß. Anfang November solle eine Tour mit der „Aidamar“ rund um die Kanarischen Inseln starten.

Kunze verwies auf das von der Reederei zusammen mit den Behörden entwickelte Corona-Sicherheitspaket. So sei ein Covid-19-PCR-Test mit negativem Testergebnis, welcher nicht älter als drei Tage sein dürfe, Voraussetzung für den Reiseantritt. Vor dem Einstieg erfolge eine kontaktlose Temperaturmessung.

Bei Gästen, die sich vor Reisebeginn in einem Corona-Risikogebiet aufhielten, werde im Hafenterminal ein weiterer Covid-19-Test gemacht. In den Bordrestaurants würden die gleichen Sicherheitsstandards wie an Land gelten. Bei Landgängen blieben die Passagiere zusammen. Wer sich von der Gruppe entferne, dem könne der Zugang zum Schiff verwehrt werden, erklärte Kunze.

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    Im März hatte Aida Cruises wie die anderen Kreuzfahrt-Gesellschaften die Reisen auf seinen 14 Schiffen eingestellt. Michael Thamm, Chef der Costa Gruppe, zu der Costa Crociere und Aida Cruises gehören, bezifferte die Verluste für sein Unternehmen auf 1,5 Milliarden Euro. Der deutsche Geschäftsführer des internationalen Branchenverbands Clia, Helge Grammerstorf, schätzt die Verluste der gesamten Branche auf einen zweistelligen Milliardenbetrag.

    Mehr: Diese Firma bringt die Achterbahn aufs Kreuzfahrtschiff.

    • dpa
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