Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Traditionsunternehmen Kultmarke Levi's will zurück an die Börse

Der Jeans-Hersteller Levi Strauss plant für Anfang 2019 einen Börsengang. Dafür will der US-Konzern bis zu 800 Millionen Dollar einsammeln.
15.11.2018 - 04:56 Uhr Kommentieren
Das Unternehmen visiert das erste Quartal 2019 für einen Börsengang an. Quelle: AP
Levi's

Das Unternehmen visiert das erste Quartal 2019 für einen Börsengang an.

(Foto: AP)

New York Das Unternehmen Levi Strauss, das einst die Jeans erfunden hat, will den Gang an die Börse wagen. Noch einmal.

Nun plant Levi’s einen Börsengang für das erste Quartal 2019, berichtet der US-Sender CNBC unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Unternehmen will dafür zwischen 600 und 800 Millionen Dollar bei Investoren einsammeln, so CNBC weiter. Es strebt damit eine Börsenbewertung von mehr als fünf Milliarden Dollar (4,4 Milliarden Euro) an.

Levi‘s soll Goldman Sachs und JP Morgan für den Schritt an die Börse beauftragt haben. Levi's befindet sich derzeit im Privatbesitz der Nachkommen der Familie von Levi Strauss. Die japanische Tochtergesellschaft des Unternehmens, Levi Strauss K.K., ist in Tokio börsennotiert, und die Anleihen von Levi's sind börsennotiert. Infolgedessen meldet Levi's seine Quartalsergebnisse der US-Börsenaufsicht SEC.

Die Firma wurde einst von dem bayrischen Einwanderer Levi Strauss, geboren Löb Strauß, gegründet, welcher 1847 nach Amerika kam. Der in San Francisco ansässige Konzern hatte bereits 1971 einen Börsengang vollzogen und erzielte einen Erlös von etwa 50 Millionen Dollar. Damals war es einer der größten Börsengänge aller Zeiten, auch wenn die Familie eine große Beteiligung hielt. Doch 1984 wurde das Unternehmen wieder privatisiert.

Das Unternehmen betreibt rund 2900 eigene Geschäfte weltweit, aber die Produkte werden in rund 50.000 Läden in 110 Ländern verkauft. Goldman Sachs und JP Morgan äußerten sich nicht zu den berichten. Levi’s sagte in einer Stellungnahme gegenüber der „Financial Times“: „Wir kommentieren keine Marktgerüchte oder Spekulationen.“

Startseite
Mehr zu: Traditionsunternehmen - Kultmarke Levi's will zurück an die Börse
0 Kommentare zu "Traditionsunternehmen: Kultmarke Levi's will zurück an die Börse"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%