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Trend zu größeren Booten Die Wassersportbranche boomt

Größere Boote und mehr Charter-Kunden: Der Markt für Yachten und Segelboote wächst weiter. Die Wassersportwirtschaft machte in Deutschland zuletzt zwei Milliarden Euro Umsatz. Vor allem eine Bootsklasse ist beliebt.
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Die Branche profitiert von einem Trend zu immer größeren Booten und einer steigenden Charternachfrage. Quelle: dpa
Wassersportmesse "Boot Düsseldorf 2018"

Die Branche profitiert von einem Trend zu immer größeren Booten und einer steigenden Charternachfrage.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDie deutsche Wassersportwirtschaft hat 2017 von einem Trend zu immer größeren Booten und einer steigenden Charternachfrage profitiert. Für das zurückliegende Jahr rechne die Branche mit einem Umsatzplus um vier Prozent auf mehr als zwei Milliarden Euro, teilte Jürgen Tracht vom Bundesverband Wassersportwirtschaft am Donnerstag im Vorfeld der Wassersportmesse Boot (20. bis 28. Januar) mit.

Auch für 2018 werde mit einem weiteren Wachstum gerechnet. Bei den deutschen Bootsherstellern seien auch die beiden führenden Werften, die Bavaria und die HanseGroup, weiter auf Wachstumskurs.

Bei Segelbooten seien neben den großen Jachten zunehmend auch Katamarane gefragt. Der Trend zu immer größeren Schiffen sei aber auch bei Motorbooten zu beobachten. Fast die Hälfte der deutschen Bootsflotte sei jedoch bereits älter als 25 Jahre. Gebrauchte Boote etwa aus der 1980er Jahren seien mittlerweile zu Preisen ab etwa 15.000 Euro zu haben, berichtete Tracht.

Das sind die Yachten und Motorboote des Jahres
Wassersportmesse Boot 2017: Restaurierte Riva „Super Florida“ von 1959
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Es sind Europas Beste der Bootsbranche, die jährlich in Düsseldorf ausgezeichnet werden: Zum vierzehnten Mal wurde die internationale Auszeichnung „European Yacht of the Year“ vergeben und zum elften Mal das „European Powerboat of the Year“ gekürt. Die Jury setzt sich aus den Testleitern und Chefredakteuren der elf führenden Segel- und neun führenden Motorboot-Magazine Europas zusammen. Die renommierten Preise wurden auf der Messe „Boot“ am ersten Messe-Wochenende vergeben...

RM 970 Family-Cruiser
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Jedes Jahr kommen in Europa rund 70 neue Segelboote auf den Markt. Doch nur fünf Werften dürfen sich über die Auszeichnung „European Yacht of the Year 2017“ freuen.

In der Kategorie der Family Cruiser siegte die RM 970. Nicht nur wegen der Sperrholz-Rümpfe sind RM-Yachten etwas Besonderes. Auch die offene Gestaltung unter Deck sowie die Wahlfreiheit bei Kiel und Ruder heben sie vom Standard ab.

In der Kategorie Performance Cruiser gewann die Pogo 36
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Darauf hat die Gemeinde der Offshore-Fans gewartet: Pogo Structures bringt eine neue Mittelklasseyacht. Das Boot eignet sich nicht nur zum Rasen, sondern auch zum Reisen.

Beneteau Oceanis Yacht 62
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In der Kategorie Luxury Cruiser konnte sich die Oceanis Yacht 62 durchsetzen - das neue Top-Modell von Beneteau – der weltgrößten Sportbootwerft. Die Oceanis bietet eine Menge spannende Details, eine sehr eigenständige, markante Linienführung, viel Platz und interessante Optionen. Die innovativen Details, guten Segeleigenschaften und ein günstiger Preis sicherten ihr den Sieg in der Luxus-Kategorie.

Seascape 24 Special Yachts
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Bei den Special Yachts flog die die Seascape 24 auf den ersten Rang. Die „Rakete zum Reisen“ schafft den Kompromiss zwischen Sportboot und schnellem Wanderboot. Ein echtes Multitalent und dabei leicht trailerbar, mit nur sieben Meter Schiffslänge.

Outremer 4X
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In der Kategorie Multihulls ging die begehrte Auszeichnung an den Outremer 4X. Als sportlich und rasant sind die Katamarane von Outremer ohnehin schon bekannt. Mit dem 4X bringen die Katamaranbauer aus Südfrankreich jetzt eine noch leistungsstärkere Variante des Outremer 45 auf den Markt. Die Rümpfe werden mit hohen Kohlefaser-Anteilen laminiert, das Rigg ist ebenfalls aus Carbon.

Jedes Jahr  erscheinen mehr als 250 neue Bootsmodelle auf dem Motorboot-Markt
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Bei den Motorbooten gibt es die fünf Längen-Klassen bis 25 Fuß, bis 35 Fuß, bis 45 Fuß, über 45 Fuß sowie eine längenunabhängige Verdränger-Klasse. Neben den üblichen Qualitätsmerkmalen eines Bootes, wie beispielsweise der Verarbeitung oder den Fahreigenschaften, spielen die Raumaufteilung, das Gesamtkonzept und das Preis-Leistungs-Verhältnis wichtige Rollen bei der Auswahl und Bewertung der Juroren. Häufig sind es auch innovative Ideen, die eine Werft am Ende jubeln lassen ...

Nach Berechnungen des Verbands wechselten jährlich rund 18.000 Gebrauchtboote den Besitzer. Gefragt seien dabei jedoch vor allem jüngere Boote, während „alte Schätzchen“ kaum noch Käufer fänden.

Angesichts eines vergleichsweise hohen Durchschnittsalters der Bootsbesitzer von mittlerweile 61 Jahren sei zudem eine möglichst komfortable Ausstattung zunehmend gefragt. Im Trend seien etwa hochwertige Kühlschränke, Heizungen oder Kocheinrichtungen ebenso wie Multimediaausstattungen. Zu der weltweit größten Wassersportmesse werden in diesem Jahr mehr als 1900 Aussteller aus 68 Ländern in Düsseldorf erwartet.

  • dpa
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