Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Trend zum „Webrooming“ Die Renaissance der Filiale

Seite 2 von 2:
Media Markt und Saturn rüsten Verkäufer auf
Die beste Zeit für Schnäppchenkäufe
Der Sparkalender
1 von 13

Wann spart es sich am besten? Die Binsenweisheit lautet: antizyklisch kaufen, also den Wintermantel im Sommer. Das Preisvergleichsportal „Schnäppchenfuchs“ liefert nun Fakten. Basierend auf allen Angeboten, die sie 2016 gelistet hatten - insgesamt 11.000 Artikel - haben sie einen Schnäppchenkalender für 2017 abgeleitet.

Quelle: Schnaeppchenfuchs.com, Sparkalender 2017

(Foto: dpa-dpaweb)
Januar: Kameras und Rasierer
2 von 13

Im Januar sind demnach Kameras und Rasierer besonders günstig zu haben. Es gab 31 Prozent mehr Angebote zu Kameras als im nächststärkeren Monat. Bei Rasierern verhält es sich ähnlich – sogar bis in den Februar hinein.

(Foto: Reuters)
Februar: Kopfhörer, Lautsprecher, Fitness-Tracker
3 von 13

Der Februar ist für Schnäppchenjäger einer der besseren Monate. Bei Kopfhörern gab es im vergangenen Jahr 35 Prozent mehr Angebote als im nächststärkeren Monat. Auch Bluetooth-Boxen waren günstig. Wer sich körperlich betätigen und das nachhalten möchte, für den empfiehlt es sich, im Februar den Fitness-Tracker zu kaufen.

Auch bei Kleidung lohnt sich der Kauf im Februar: Im Vergleich zum Januar gab es 42 Prozent mehr Schnäppchen.

(Foto: dpa)
März: eBook-Reader, Fitness-Tracker, Sommerreifen
4 von 13

Für Vielleser könnte sich der Kauf eines eBook-Readers lohnen. Besonders günstig sind sie im März. Bei Sommerreifen ist das ähnlich – damit entkräften die Autoren die Theorie, Sommerreifen seien im Winter besonders günstig.

(Foto: dpa)
April: Smartphones & Tablets, Grills, Kaffeemaschinen
5 von 13

Ende Februar und Anfang März findet der Mobile World Congress statt – das wirkt sich besonders auf die Preise für Smartphones und Tablets aus und sorgt für zahlreiche Angebote. Ebenso fallen die Preise von Kaffeemaschinen und Grills.

(Foto: dpa)
Mai: Fernseher, Fahrräder, Rasenmäher
6 von 13

Wer an antizyklisches Kaufverhalten glaubt, wird im Mai enttäuscht. Entgegen der Erwartung sind Fahrräder und Rasenmäher kurz vor dem Sommerstart besonders preiswert. Auch Fernseher und alles für das Heimkino sind im Mai günstiger.

(Foto: dpa)
Juni: Auto, Rucksäcke, Beamer
7 von 13

Im Juni sollte man Zubehör für das Auto kaufen, empfiehlt der Schnäppchenfuchs. Radios oder Motoröl sind im Juni so günstig wie das ganze Jahr über nicht. Den Kauf von Rucksäcken und Beamern empfehlen die Autoren ebenfalls.

(Foto: dpa)

So hat der Webshop Cyberport mittlerweile 15 stationäre Filialen. Technik werde immer mehr zum Lifestyleprodukt, das Kunden vor dem Kauf live erleben wollen, heißt es zur Begründung. Auch Notebooksbilliger.de, vor kurzem als einer der besten deutschen Onlinehändler ausgezeichnet, hat drei Filialen in Hannover, Düsseldorf und München.

Verstärkt hat diesen Trend ironischerweise auch die Verbesserung der Beratungsqualität bei den Webshops. „Die Kunden sind heute weniger stark auf die Beratung in den Geschäften angewiesen, weil durch das Internet nahezu jede Information über die Produkte online verfügbar ist“, sagt die Expertin. Dazu kommt: Die Geschäftsdichte in Deutschland ist so hoch, dass es oft bequemer ist, das Produkt direkt im Laden um die Ecke zu holen, als es sich zuschicken zu lassen.

Auch große Händler haben dieses Phänomen schon beobachtet und stellen sich darauf ein. Die Kunden wüssten über die Produkte oft besser Bescheid als der Verkäufer, weil sie vor dem Gang ins Geschäft umfangreich im Netz recherchiert hätten, sagt Pieter Haas, Vorstandschef des Elektronikhändlers Media-Saturn. Die Verkäufer werden nun mit Tablets ausgerüstet, damit sie Informationen zu speziellen Nachfragen der Kunden schneller ermitteln können.

Dazu kommt: Rund 40 Prozent der online gekauften Waren holen Kunden von Media-Saturn persönlich im Laden ab. Dort können sie sich dann noch Tipps holen für den Anschluss des Geräts oder zu benötigtem Zubehör. Auch das ein Indiz dafür, dass die Filiale vor Ort noch lange nicht ausgedient hat.

Für Händler ist es deshalb wichtig, ihre Kunden auf allen Kanälen zu erreichen und online und stationär nahtlos zu verknüpfen. Denn auch umgekehrt gilt: Ein Filialgeschäft, das online nicht präsent ist, wird vom Konsumenten gar nicht erst wahrgenommen. „Die große Herausforderung ist es, den Kunden, der sich online informiert hat, zum Kauf dann in den eigenen Laden zu lenken“, sagt Nielsen-Expertin Gemkow.

Das kauften Verbraucher 2015 im Internet
Online-Handel
1 von 10

Bequem vom Sofa aus rund um die Uhr shoppen: Online einkaufen gewinnt seit langem an Beliebtheit und auch in diesem Jahr hielt der Wachstumstrend an. 52,8 Milliarden Euro – so viel haben Verbraucher einer Prognose des Centre for Retail Research zufolge 2015 für Bestellungen im Internet ausgegeben. Das Schnäppchen-Portal mydealz.de hat 60 Millionen von ihm im Jahresumlauf vermittelte Transaktionen unter die Lupe genommen. Auf diese Weise haben die Experten ermittelt, welche Produkte besonders hoch in der Gunst der Konsumenten standen, wann sie am meisten online einkauften, und wie sehr mobile Endgeräte zum Umsatz beigetragen haben.

Quelle: mydealz.de/Centre for Retail Research

(Foto: dpa)
Der Umsatz steigt
2 von 10

Der Umsatz für Online-Händler ist in diesem Jahr deutlich gestiegen, nämlich 23,1 Prozent gegenüber 2014. Somit trugen Internetkäufe 11,6 Prozent zum gesamten Handelsumsatz bei.

(Foto: Imago)
Deutsche als Zweitplatzierte
3 von 10

Die Deutschen sind in Sachen Online-Shopping vorne dabei: Pro Kopf gaben deutsche Verbraucher 654,84 Euro beim Einkauf im Internet aus. Damit liegt Deutschland beim Online-Einkauf aber an zweiter Stelle. Platz eins belegen die internetaffinen Briten, die pro Person Waren im Wert von umgerechnet 964,74 Euro bestellten. Auf Platz drei landen die Franzosen mit 553,23 Euro.

(Foto: dpa)
Was wird am meisten gekauft?
4 von 10

Am meisten werden Elektronik, Mode und Haushaltsbedarf per Mausklick gekauft. 18,8 Millionen von mydealz vermittelte Konsumenten kauften Fernseher, Smartphones oder Spielekonsolen im Netz. Im Vergleich zu 2014 legte der Online-Handel mit Elektroprodukten damit um 4,3 Prozent zu. 9,7 Millionen (Anstieg um 11,3 Prozent) shoppten Schuhe, Jeans oder Pullover online und 7,7 Millionen Verbraucher (Anstieg um 18,2 Prozent) entschieden sich für Waren wie Geschirr, Handtücher oder Küchenmesser.

(Foto: Imago)
Lebensmittel im Internet
5 von 10

Bislang erledigen nur Briten und Franzosen ihre Wochenendeinkäufe vom Schreibtisch aus. Doch auch deutsche Verbraucher schieben nicht mehr länger Einkaufswagen durch Supermärkte. Lebensmittel rangieren bei mydealz.de 2015 erstmals unter den Top Fünf der am stärksten nachgefragten Produkte.

(Foto: dpa)
Obst und Gemüse per Klick
6 von 10

Insgesamt kauften 2,87 Millionen Konsumenten Kaffee, Schokolade, Wein oder Spirituosen im Internet. Während die Zahl gegenüber dem Vorjahr um 24,5 Prozent (2014: 1,1 Milliarden) gestiegen ist, rechnet die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mit einem Wachstum von mehr als sieben Milliarden Euro im Jahr 2024.

(Foto: dpa)
Einsatz von mobilen Endgeräten
7 von 10

31,6 Prozent der 275 Millionen Besucher, die sich 2015 mithilfe von mydealz.de über Angebote von Online-Shops und lokalen Händlern informiert haben, riefen das Portal über mobile Endgeräte auf — 6,6 Prozent mehr als noch im vergangenen Jahr. Der Einkauf über Smartphones und Tablets verdoppelte sich sogar.

(Foto: dpa)
Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Trend zum „Webrooming“ - Die Renaissance der Filiale