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Trennung denkbar Adidas-Chef Hainer mahnt Reform der Fifa an

Seit mehr als vier Jahrzehnten steht Adidas als Sponsor an der Seite der Fifa. Doch die Skandale des Weltfußballverbands stellen die Zusammenarbeit infrage. Adidas-Chef Herbert Hainer denkt nun über Alternativen nach.
15.12.2015 - 18:06 Uhr
„Man kann uns nicht für die verbrecherischen Machenschaften der Fifa-Funktionäre verantwortlich machen.“ Quelle: dpa
Herbert Hainer

„Man kann uns nicht für die verbrecherischen Machenschaften der Fifa-Funktionäre verantwortlich machen.“

(Foto: dpa)

Herzogenaurach „Wenn die Fifa es schafft, sich zu reformieren, und da sind sie meines Erachtens auf einem guten Weg, werden wir weitermachen“, sagt Vorstandschef Herbert Hainer im Interview mit dem Handelsblatt. Andernfalls werde Adidas „darüber nachdenken, was die Alternativen sind“. Der Vertrag zwischen dem weltweit zweitgrößten Sportkonzern und der Fifa läuft noch bis 2030.

Hainer fürchtet nicht, dass Adidas wegen der engen Verbindung zur Fifa ins Visier der Ermittler gerate: „Man kann uns nicht für die verbrecherischen Machenschaften der Fifa-Funktionäre verantwortlich machen.“ Adidas sei sauber. In den vergangenen Monaten hatten Strafverfolger aus der Schweiz und den USA zahlreiche hochrangige Fifa-Funktionäre verhaftet.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird ebenfalls von Adidas unterstützt. Er ist wegen einer dubiosen Millionenzahlung des früheren Adidas-Chefs Robert Louis-Dreyfus an den Verband unter Verdacht geraten, die WM 2006 gekauft zu haben. Auch in diesem Fall sieht Hainer seinen Konzern außen vor: „Wir haben uns nichts vorzuwerfen, wir haben alle Verträge mit dem DFB geprüft und prüfen lassen.“

Die Geschäfte laufen trotz der Skandale nach Auskunft von Hainer gut. Er kündigt an, dass Adidas 2016 zweistellig wachsen werde. Das Ziel, Weltmarktführer Nike einzuholen, habe er nicht aufgegeben, sagt der dienstälteste Dax-Manager.

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