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Trikot-Boom nach dem Wechsel Fußballstar Cristiano Ronaldo füllt die Adidas-Kassen

Der Wechsel von Cristiano Ronaldo nach Turin ist ein Glücksfall für Adidas. Die Nachfrage nach Trikots ist riesig. Dabei steht Ronaldo bei Nike unter Vertrag.
17.07.2018 - 14:59 Uhr Kommentieren

100-Millionen-Transfer besiegelt – „Juventus ist eine neue Herausforderung“

München Die Fußball-Weltmeisterschaft haben sie schnell abgehakt bei Adidas. Das Turnier verlief enttäuschend für Europas größten Sportartikel-Hersteller. Zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahrzehnten stand kein vom fränkischen Dax-Konzern gesponsertes Team im Endspiel. So manches Nationalmannschaftstrikot landete deutlich früher als geplant in der Ramschkiste der Sporthändler.

Trotzdem laufen die Maschinen in den Textil-Fabriken von Adidas derzeit rund um die Uhr. Der Wechsel von Stürmerstar Cristiano Ronaldo zu Juventus Turin sorgt für eine sprunghaft gestiegene Nachfrage nach Trikots des Clubs. Am Montag stellte sich der Portugiese in der norditalienischen Industriemetropole vor, sofort stürmten die Fans die Läden, um ein Shirt mit Ronaldos Nummer 7 zu ergattern. Adidas ist der Sponsor des italienischen Fußball-Meisters.

Rund 300.000 Jerseys werde das Label dieses Jahr zusätzlich verkaufen, heißt es in Industriekreisen. Eine Sprecherin von Adidas wollte sich dazu nicht äußern. In italienischen Medien war am Wochenende von einer halben Million Leibchen die Rede. Diese Zahl sei nicht richtig, berichten Insider. Trotzdem ist es natürlich ein gutes Geschäft für Adidas. Die günstigste Variante des Trikots kostet 84,95 Euro, die teuerste fast 140 Euro.

Kurios dabei: Adidas profitiert vom Ronaldo-Fieber, obwohl der 33-Jährige beim Rivalen Nike unter Vertrag steht. So darf sich der Torjäger zwar die Schuhe seines amerikanischen Partners schnüren, bei den Trikots muss er aber zum Sponsor seines Arbeitgebers greifen, also Adidas.

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    Wie viel letztlich wirklich für Adidas hängen bleibt, sei aber noch völlig offen, ist im Umfeld des Unternehmens zu hören. Denn es könnte sein, dass Ronaldos letzter Verein, Real Madrid, jetzt weniger Jerseys absetzt. Schließlich ist der prominenteste Spieler nicht mehr dabei. Adidas ist auch Partner des Champions-League-Siegers.

    Andererseits ist noch völlig unklar, wen die Spanier als Ersatz für Ronaldo verpflichten. Ein attraktiver Neuzugang könnte auch in der spanischen Hauptstadt dafür sorgen, dass die Anhänger beherzt zu den Hemden ihres Clubs greifen.

    Bei Lionel Messi ist es übrigens genau anders herum. Der argentinische Ausnahmekönner besitzt einen hoch dotierten Vertrag mit Adidas. Sein Verein, der FC Barcelona, spielt aber mit Trikots von Nike.

    Das US-Magazin Forbes schätzt, dass Messi von Juni 2017 bis zum 1. Juni dieses Jahres Einnahmen von 111 Millionen Dollar erzielte. Bei Ronaldo flossen den Amerikanern zufolge 108 Millionen auf das Konto. Ein Teil davon stammt von den beiden führenden Sportkonzernen.

    Über Messi redet in diesen Tagen aber kaum jemand. Alles dreht sich um Ronaldo. Für den Turiner Traditionsverein ist die Ablösesumme von 112 Millionen Euro ein dicker Brocken. Doch Ronaldo verspricht volle Leistung. „Ich bin nicht hierhergekommen, um Urlaub zu machen“, sagte er am Montag. „Ich bin hier, um die Vereinsgeschichte zu prägen.“

    Mit dem Training möchte der Star am 30. Juli beginnen. „In der Meisterschaft will ich natürlich schon im ersten Spiel debütieren.“ Der erste Spieltag in der Serie A, der obersten italienischen Spielklasse, ist am 19. August. Bis dahin dürfte Adidas die Regale längst wieder aufgefüllt haben.

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