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Triwo AG investiert Käufer für Flughafen Zweibrücken gefunden

Die Trierer Immobilienentwicklungsgesellschaft Triwo AG investiert in den Standort des insolventen Flughafens in Zweibrücken. Das Gelände in der Pfalz soll künftig als Gewerbepark und Teststrecke genutzt werden.
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Der Betrieb des angeschlagenen Flughafens Zweibrücken ist derzeit auf Eis gelegt. Quelle: dpa

Der Betrieb des angeschlagenen Flughafens Zweibrücken ist derzeit auf Eis gelegt.

(Foto: dpa)

Zweibrücken Der insolvente Flughafen in Zweibrücken in der Pfalz hat einen Investor gefunden. Die Trierer Immobilienentwicklungsgesellschaft Triwo AG werde das Gelände übernehmen, teilte der Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner am Donnerstagabend mit. Den Kaufvertrag hätten Insolvenzverwalter und Käufer am Donnerstag unterzeichnet. Allerdings müsse diesem der Gläubigerausschuss noch sein formales Einverständnis geben. Im Vorfeld hatte sich das Gremium schon für Triwo ausgesprochen.

„Das Erwerberkonzept und die geplanten Investitionen haben großes Potenzial, hier in Zukunft neue Arbeitsplätze entstehen zu lassen“, erklärte Plathner weiter. Der Käufer habe vor, an dem Standort 17 Millionen Euro zu investieren und ihn vor allem als Gewerbepark und Fahrzeug-Teststrecke zu nutzen. Über die Höhe des direkten Kaufpreises hätten beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Maßgeblich für die nun gefallene Entscheidung seien die Gespräche von Landes-Infrastrukturminister Roger Lewentz (SPD), Kommunalvertretern und Insolvenzverwalter bei der EU-Kommission vom Dienstag gewesen. Dabei habe die Kommission bestätigt, dass das Konzept des neuen Investors keine Kontinuität der bisherigen Nutzung des Flughafens darstelle. Nur so wird der Käufer nicht dazu herangezogen, zu Unrecht vom Land an den Flughafen gezahlte Zuschüsse zurückzuzahlen.

Der Flughafen Zweibrücken hatte im Sommer Insolvenz angemeldet, nachdem die EU-Kommission angekündigt hatte, Staatshilfen in Millionenhöhe als Verstoß gegen das EU-Recht zu werten, weshalb diese zurückgezahlt werden müssten. Anfang Oktober bestätigte die Kommission offiziell diese Haltung. Der einstige Militärflughafen, auf dem in den vergangenen Jahren vor allem Ferienflieger verkehrt waren, hätte diese Rückzahlungen nicht stemmen können. Seit Anfang November heben keine Flieger mehr in der Pfalz ab – der Flughafen befindet sich offiziell im „Ruhezustand“.

  • afp
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