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Tui-Chef Frenzel widerspricht Spekulationen "Absage des Börsengangs nicht von langer Hand geplant"

Tui-Chef Michael Frenzel bestreitet einen Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt der Absage des Börsenganges von Hapag-Lloyd und dem Verbleib der Tui-Aktie im Dax.
Hapag Lloyd verdient sein Geld mit Containertransporten und Kreuzfahrten. Foto: dpa

Hapag Lloyd verdient sein Geld mit Containertransporten und Kreuzfahrten. Foto: dpa

HB HAMBURG. Dies seien zwei vollkommen getrennte Themen, sagte Vorstandsvorsitzender Michael Frenzel. "Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun." Der Börsengang sei heute morgen abgesagt worden, nachdem der Vorstand in der Nacht zuvor darüber entschieden habe. Diese Entscheidung sei getroffen worden, nachdem die Banken ihre Informationen zusammengetragen und ausgewertet hätten.

„Im Laufe der Vorbereitungen auf einen möglichen Börsengang hat sich die Lage auf den Kapitalmärkten verändert, so dass ein fairer Wert für das Unternehmen derzeit nicht zu realisieren ist“, sagte Frenzel. „Aber wir sehen einen IPO auch in den nächsten Jahren nicht“, fügte er hinzu. Der vollständige Verkauf der Hapag-Lloyd AG an einen Investor sei ebenfalls nicht vorgesehen. Hapag-Lloyd bleibe zu 100 Prozent im Tui-Konzern.

Die Tochter Hapag Lloyd sei in den folgenden Jahren in der Lage, weiteres Wachstum aus eigener Kraft zu finanzieren. „Die hohe Ertragskraft des Geschäfts gibt uns die Zuversicht, mit Hapag-Lloyd einen weiteren stabilen Ergebnisträger für die Zukunft zu haben“, sagte Frenzel. „Wir sind bei Hapag Lloyd auf einem Hochplateau, dessen Ende wir nicht erkennen können.“

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