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Tunnel unter Ärmelkanal Eurotunnel-Betreiber kann Gewinn verdreifachen

2012 war ein gutes Jahr für den Betreiber des Eurotunnels, nicht zuletzt dank der Olympischen Spiele in London. Für die Zukunft gibt sich der Eurotunnel-Chef zudem wenig bescheiden: Er erwartet eine Gewinn-Explosion.
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Ein ICE der Deutschen Bahn fährt aus dem Eurotunnel: Verbindungen von Deutschland nach Großbritannien sind erst für 2015 geplant. Quelle: dpa

Ein ICE der Deutschen Bahn fährt aus dem Eurotunnel: Verbindungen von Deutschland nach Großbritannien sind erst für 2015 geplant.

(Foto: dpa)

Paris Die Olympischen Sommerspiele in London und das 60. Thronjubiläum von Königin Elizabeth II. haben bei der Betreibergesellschaft des Tunnels unter dem Ärmelkanal, Eurotunnel, die Kassen klingeln lassen. Im Vergleich zum Vorjahr konnte Eurotunnel seinen Gewinn 2012 auf 34 Millionen Euro verdreifachen, wie das Unternehmen am Donnerstag in Paris mitteilte. Bereits Ende Januar hatte Eurotunnel erklärt, mit einem Umsatz von 993 Millionen Euro ein Rekordjahr hingelegt zu haben. Insgesamt reisten 2012 fast 20 Millionen Menschen in Zügen durch den Tunnel.

Eurotunnel-Chef Jacques Gounon rechnet mit einer weiteren Zunahme des Unternehmensgewinns und setzt besonders große Hoffnungen in die ab 2015 geplante Durchquerung des Tunnels durch ICE-Züge der Deutschen Bahn. „Wir sprechen von zwei bis vier Millionen zusätzlichen Passagieren“, sagte Gounon. Wegen der anfallenden Gebühren für die Tunneldurchquerung werde es nicht mehr nur einen weiteren Anstieg des Gewinns geben, sondern ab dem Jahr 2015 eine wahre „Explosion“. Für 2013 rechnete er mit einem leichten Zuwachs.

Die Deutsche Bahn will ab 2015 tägliche Verbindungen zwischen Frankfurt am Main und London anbieten. Ursprünglich war die Verbindung schon für dieses Jahr geplant.

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  • afp
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