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„Turmbräu Export“ Brauerei ruft Bier wegen falschem Etikett zurück

Die Brauerei Braunschweig muss zum wiederholten Mal Bier wegen einer falschen Etikettierung zurückrufen. Diesmal betroffen ist das Produkt „Turmbräu“.
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Das zurückgerufene Bier sollte laut Etikett alkoholfrei sein, enthielt aber dennoch Alkohol. Quelle: dpa
Bier

Das zurückgerufene Bier sollte laut Etikett alkoholfrei sein, enthielt aber dennoch Alkohol.

(Foto: dpa)

BraunschweigDie Brauerei Braunschweig ruft das beim Supermarkt Penny in mehreren Bundesländern vertriebene Bier „Turmbräu Export PET-Flasche (0,5l)“ zurück. Das alkoholhaltige Getränk sei versehentlich mit dem falschen Rückenetikett von „Turmbräu alkoholfrei“ beklebt worden, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Es könne somit zu einem unbeabsichtigten Alkoholkonsum kommen, warnte die Brauerei. Ausgeliefert wurden demnach 50 500 Flaschen.

Betroffen von der Rückrufaktion sind Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen und das Saarland. Den Angaben zufolge handelt es sich ausschließlich um die 0,5 Liter PET-Flasche mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 04/2019 und den Losnummern L:00 F12 01 bis einschließlich L:23 F12 59. Es geht demnach auch nur um die PET-Gebinde-Variante.

Die Rückholung aus dem Handel sei bereits veranlasst worden, teilte die Brauerei weiter mit. Die betroffenen Produkte könnten außerdem gegen Erstattung des Kaufpreises in den jeweiligen Einkaufsmärkten zurückgegeben werden. Die Brauerei bedauerte alle Unannehmlichkeiten.

Der Rückruf wegen der falschen Angaben zum Alkohol ist aber nicht der erste in diesem Jahr. Im Juni hatte das Unternehmen wegen des gleichen Fehlers das Bier „Adelskronen Hefeweizen“ zurückgerufen. Damals gab es nach Angaben des Unternehmens keine Klagen. Eine Verwechslung könnte etwa für Schwangere oder Suchtkranke gefährlich werden. Die Brauerei erklärte, nach Bekanntwerden des Vorfalls die Maßnahmen zur Qualitätssicherung noch einmal verstärkt zu haben.

Durch farbige Markierungen sollen Verwechslungen durch die Mitarbeiter möglichst ausgeschlossen werden. Zudem sei das Personal erneut geschult worden. Wie es dennoch zu diesem erneuten Vorfall kommen konnte, werde noch untersucht. Das Unternehmen arbeite mit Nachdruck an der Aufklärung, heißt es in einer Stellungnahme.

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  • dpa
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