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Uber-Rivale Lyft angeblich vor dem Börsengang

Der ärgste Rivale von Uber und zweitgrößte Fahrserviceanbieter in den USA, Lyft, bereitet offenbar den Börsengang vor.
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Ein beleuchtetes Logo des Fahrdienstleisters Lyft hinter einer Windschutzscheibe in Los Angeles. Das Unternehmen plant jetzt angeblich den Börsengang. Quelle: Reuters
Lyft

Ein beleuchtetes Logo des Fahrdienstleisters Lyft hinter einer Windschutzscheibe in Los Angeles. Das Unternehmen plant jetzt angeblich den Börsengang.

(Foto: Reuters)

San FranciscoLogan Green ist kein Mann großer Worte. Der medienscheue Mitgründer und Vorstandsvorsitzende des Fahrdienstes Lyft gibt so gut wie keine Interviews, hält sich im Hintergrund. Während der ärgste Widersacher der Firma aus San Francisco, das ungleich größere Uber, mit neuen Produkten und großen Visionen vorpreschte, hielt sich der Mobilitätsanbieter, der mit dem Logo eines rosa Schnurrbarts bekannt wurde, zurück. Er ließ Uber all die kostspieligen Kämpfe kämpfen: mit den Städten, den Fahrern, den Politikern.

Nun jedoch könnte der 34-Jährige seine Strategie ändern. Wie der Finanzdienst Bloomberg berichtet, will Logan Uber-Chef Dara Khosrowshahi bei einem wichtigen Schritt zuvor kommen. Demnach habe der zweitgrößte amerikanische Fahrdienstanbieter die Class V Group als Berater für einen Börsengang engagiert mit dem Ziel, bereits im März oder April an der Wall Street zu debütieren. Laut Bloomberg könnten die Gespräche mit den Banken bereits im September starten. Khosrowshahi peilt bislang einen Börsengang in der zweiten Hälfte 2019 an.

Lyft kommt nach der jüngsten Finanzierungsrunde im Juni auf eine Bewertung von 15,1 Milliarden Dollar. Zu den Investoren zählt unter anderem Alphabet. Uber ist nach dem jüngsten 500 Millionen Dollar schweren Investment von Autobauer Toyota an den privaten Märkten 72 Milliarden Dollar wert. Lyft und Class V wollten die Bloomberg-Meldung zunächst nicht kommentieren.

Für einen frühen Lyft-Börsengang könnte sprechen, so Aufmerksamkeit weg von Uber und auf sich selbst zu lenken. Doch gleichzeitig würde Lyft riskieren, dass die Investoren ihr Geld zurückhalten, um auf den wertvolleren Rivalen zu warten. Dann müsste er den Emissionskurs vielleicht deutlich tiefer ansetzen, als er plant.

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