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Übernahme-Gespräche Air France liebäugelt mit Alitalia

Air-France-Chef Juniac flirtet mit einer Übernahme bei Alitalia. Demnach sei auch ein späteres Investment bei der italienischen Fluglinie möglich. Indes dämmt Air France den Quartalsverlust auf 445 Millionen Euro ein.
30.04.2014 - 14:22 Uhr 1 Kommentar
Bei Alitalia sind mehrere denkbare Übernahmen möglich. Quelle: dpa

Bei Alitalia sind mehrere denkbare Übernahmen möglich.

(Foto: dpa)

Paris Europas zweitgrößte Fluglinie Air France-KLM hält sich im Poker um die italienische Krisen-Airline Alitalia alle Optionen offen. "Wir schließen die Tür nicht", sagte Firmenchef Alexandre de Juniac am Mittwoch. Ein späteres Investment bei Alitalia sei vorstellbar, wenn es mit den Zukunftsplänen seines Unternehmens zusammenpasse.

Der französisch-niederländische Konzern hatte sich ein Viertel an Alitalia gesichert und wollte den Anteil eigentlich aufstocken. Da die Italiener sich aber nicht auf die geforderte harte Sanierung einließen, schoss Air France auch nicht weiteres Geld nach. Die Beteiligung verringerte sich in der Folge auf sieben Prozent. Damit war der Weg frei für die arabische Airline Etihad, die nun mit italienischen Politkern über einen Einstieg verhandelt. Auch Etihad verlange Alitalia tiefe Einschnitte ab, sagte de Juniac. "Der Unterschied ist: Etihad ist bereit, Geld aufzubringen, dass wir nicht haben."

Zum Jahresauftakt verdiente Air France-KLM - wie in der Flugbranche üblich - kein Geld. Das Minus im operativen Geschäft ging dank einer geringeren Tankrechnung aber auf 445 Millionen Euro zurück, nachdem es im Jahr zuvor noch 532 Millionen waren. Europäische Fluglinien schreiben im reiseschwachen Winter meist rote Zahlen - Geld verdient wird erst in der Urlaubssaison im Sommer.

Firmenchef de Juniac ergänzte, Air France-KLM werde in den nächsten Wochen vermutlich eine sogenannte Codesharing-Vereinbarung mit Air Berlin abschließen. Bei solchen Kooperationen arbeiten Fluggesellschaften bei bestimmten Verbindungen zusammen, um die Flieger besser auszulasten und so Kosten zu sparen. Der Nutzen ist aber meist begrenzt, da es sehr viele Abkommen quer durch die Branche gibt. Air Berlin, die sich zu diesem Fall nicht äußern wollten, arbeiten etwa mit 16 Airlines zusammen

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    • Zwei Flügellahme ergeben einen Überflieger.

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