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Übernahmekampf Hertz will für Dollar Thrifty nicht mehr zahlen

Im Bieterduell um den US-Konkurrenten Dollar Thrifty nähert sich eine Entscheidung. Herz möchte sein Angebot nicht mehr erhöhen, obwohl Konkurrent Avis nachgelegt hat. Herz gibt sich trotzdem siegessicher.
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HB BANGALORE. Hertz gibt sich erfolgssicher: Der Autovermieter will im Bieterduell mit Avis um den kleineren US-Konkurrenten Dollar Thrifty sein Gebot nicht erneut erhöhen. Das Unternehmen sei trotz des am Vortag versüßten Avis-Angebots zuversichtlich, den Zuschlag zu erhalten, erklärte Hertz am Freitag. Anders als Avis liege Hertz bereits eine Genehmigung der kanadischen Wettbewerbshüter vor und auch der Dialog mit den US-Behörden stimme den Konzern optimistisch. Die Abstimmung der Dollar-Thrifty-Aktionäre über die Hertz-Offerte wird voraussichtlich am 30. September abgehalten werden.

Der Billiganbieter Dollar Thrifty ist einer der wenigen Autovermieter, der das vergangene Jahr in den schwarzen Zahlen beendete. Die schlechte Wirtschaftslage lässt Automieter häufig auf die günstigen Modelle zurückgreifen. Die Offerte von Hertz hat derzeit einen Gesamtwert von rund 1,44 Milliarden Dollar oder 50,25 Dollar in bar und Aktien für jeden Dollar-Thrifty-Anteilsschein. Avis hat seine Offerte auf etwa 1,52 Milliarden Dollar erhöht, will aber keine Konventionalstrafe zahlen.

Am Freitag legten die Aktien der beiden Bieter kräftig zu, während Dollar-Thrifty-Aktien gegen den Markttrend fielen.

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