Uhrenkonzern Swatch rechnet mit Umsatzplus

Swatch-Chef Nick Hayek rechnet für das Jahr 2014 mit einem kräftigen Umsatzwachstum seines Unternehmens. Um bis zu zehn Prozent soll das Wachstum betragen. Bereits 2013 war ein gutes Jahr für das Unternehmen.
Update: 10.01.2014 - 11:06 Uhr Kommentieren
2013 steigerte Swatch seinen Umsatz um 8,3 Prozent auf 8,82 Milliarden Franken (7,13 Milliarden Euro). Quelle: Reuters

2013 steigerte Swatch seinen Umsatz um 8,3 Prozent auf 8,82 Milliarden Franken (7,13 Milliarden Euro).

(Foto: Reuters)

ZürichDie Swatch Group hat nach einem Umsatzplus von 8,3 Prozent im vergangenen Jahr ein positives Jahr 2014 prognostiziert. Die Aktie des größten Schweizer Uhrmachers verzeichnete daraufhin ihre stärksten Kursgewinne seit acht Monaten.

Der Konzern erwarte „für 2013 ein gutes Jahresresultat auf Stufe Betriebs- und Konzerngewinn”, teilte Swatch am heutigen Freitag aus Biel mit. „Aufgrund des starken Starts bei allen Marken in den ersten Januartagen wird für das gesamte Jahr 2014 ein dynamisches Wachstum erwartet.”

Das weckte Hoffnungen auf eine Erholung des Umsatzes. Zuletzt hatte ein Vorgehen Chinas gegen die Verwendung von Luxusgütern zur Bestechung zu dem schwächsten Umsatzwachstum bei Swatch seit vier Jahren beigetragen. Das Wachstum der gesamten Schweizer Uhrenbranche ist durch die Maßnahmen Chinas ins Stottern geraten, wo sie mehr als ein Viertel ihrer Uhren absetzt.

„Wenn man sich die Unsicherheiten rund um China anschaut, dann haben wir keinen Zweifel, dass das eine holprige Fahrt werden wird”, sagt Jon Cox, Analyst bei Kepler Cheuvreux in Zürich. „Aber insgesamt halten wir das Unternehmen für ein erstklassiges und günstiges Investment, und die jüngste Schwäche könnte für einen attraktiven Einstiegszeitpunkt sorgen.”

Die Inhaberaktie von Swatch legte am Freitag im Zürcher Handel bis zu 4,5 Prozent zu und notierte gegen 11 Uhr 4,3 Prozent höher bei 573 Franken. Im vergangenen Jahr lag der Kursgewinn von Swatch bei 28 Prozent, der größte Wettbewerber Richemont, Hersteller der Uhren der Marke IWC, gewann 24 Prozent.

„Man erkennt eine klare Verlangsamung der Uhrennachfrage“
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